keine Freigaben für Starts und Landungen

Flugverkehr am Frankfurter Flughafen wieder aufgenommen - Gefahr offenbar gebannt

Coronavirus - Luftverkehr geht zurück
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Der Flugverkehr am Frankfurter Flughafen steht im Moment still. 

Der Betrieb am Frankfurter Flughafen wurde wieder aufgenommen. Zuvor wurden keine Freigaben für Starts und Landungen erteilt, nachdem ein Pilot eine Drohne gesehen hat. 

  • Flugverkehr wieder aufgenommen.
  • Keine Starts und Landungen waren am Frankfurter Flughafen möglich.
  • Auch Armin Laschet war betroffen.

Update vom 02. März 2020 um 14.15 Uhr: Nach einem Stopp bei Starts und Landungen wegen Drohnensichtungen hat der Frankfurter Flughafen am Montagmittag seinen Betrieb wieder aufgenommen. Dies sei seit etwa 13 Uhr der Fall, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport. Mehr als eineinhalb Stunden hatte der Verkehr am größten deutschen Flughafen geruht, weil die Deutsche Flugsicherung (DFS) nach einer ersten Drohnensichtung um 11.23 Uhr keine Freigaben für Starts und Landungen mehr erteilt hatte. Anschließend gab es weitere Berichte zu Drohnensichtungen. 

Flugverkehr am Frankfurter Flughafen vorerst eingestellt - auch Armin Laschet betroffen

Erstmeldung vom 02. März 2020: Frankfurt/Main - Nach einer Drohnensichtung ist amMontagvormittag der Flugbetrieb am Frankfurter Flughafen zunächst eingestellt worden. Es gebe bis auf weiteres keine Freigaben für Starts und Landungen, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) bei Twitter mit.Es könne zu Verzögerungen und Verspätungen kommen.

Die Drohne sei gegen 11.15 Uhr von einem Piloten im südlichen Bereich des Flughafens gesichtet worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Landes- und Bundespolizei suchten nun nach der Drohne, auch ein Hubschrauber sei im Einsatz. Sicherheit gehe vor, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport.

Erst vor wenigen Wochen hatte der Frankfurter Flughafen seinen Betrieb wegen Drohnengefahr für eine Stunde einstellen müssen. Mehr als 20 Flugzeuge hätten auf andere Flughäfen umgeleitet werden müssen, hatte Fraport am 8. Februar dazu mitgeteilt.

Armin Laschet ebenfalls betroffen

Am Montag war auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) betroffen. Laschet und ein Großteil seiner Delegation konnten nicht wie geplant gegen Mittag in Frankfurt landen. Sein Flug wurde zunächst nach Köln umgeleitet, wo nachgetankt werden sollte.

Immer wieder kommt es an deutschen Flughäfen zu Zwischenfällen mit Drohnen, die Zahl war aber zuletzt gesunken. Die DFS registrierte vergangenes Jahr 125 Behinderungen, 33 weniger als im Jahr zuvor. 110 Zwischenfälle und damit 88 Prozent wurden in der Nähe von Flughäfen bemerkt. Mit 28 Drohnensichtungen war erneut Frankfurt als größter deutscher Flughafen am häufigsten betroffen. Es folgten Berlin-Tegel (15), München (15) und Düsseldorf (12 Fälle).

Als Behinderung wird bereits die Sichtung einer Drohne durch einen Piloten gewertet, der dadurch abgelenkt sein könnte. Zur Sperrung eines Flughafens kommt es hingegen seltener, wenn Drohnen direkt am Flughafengelände gesichtet und von den Lotsen als Gefahr für den laufenden Betrieb eingeschätzt werden. Laut DFS war das im vergangenen Jahr zweimal in Frankfurt sowie je einmal in Stuttgart und Berlin-Tegel der Fall.

In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten - es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometern gehalten werden.

Das Coronavirus breitet sich in Europa weiter aus. Reisende aus Niedersachsen und Bremen können die Ansteckungsgefahr an Flughäfen und Bahnhöfen minimieren.

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