Nachricht vom „lustigen Hengst“

Frau verliert Tasche - und kriegt sie mit Grusel-Notiz per Post

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Hayley Minn bekam zwar ihre Handtasche zurück, doch dazu auch eine „gruselige“ Nachricht.

London - Eigentlich sollte man sich freuen, wenn man seine Handtasche verliert und sie dann unverhofft per Post zurückbekommt. Hayley Minn erhielt dazu allerdings noch die „gruseligste Nachricht überhaupt“.

Viele junge Party-Gänger kennen das: Man ist unterwegs, trinkt vielleicht einen über den Durst und hat am Ende des Abends seine Tasche verloren. Was folgt, sind zahlreiche Anrufe bei den Behörden, der Bank und anderen Instituten, um seine Karten sperren zu lassen und neue zu beantragen. Es ist also ein Glücksfall, wenn man plötzlich und unverhofft in der Post die Tasche von einem unbekannten Finder zurückgeschickt bekommt. Doch nicht so im Falle von Hayley Minn, die bei der britischen Tageszeitung Daily Mirror arbeitet. Wie diese berichtet, erhielt die 25-jährige neben ihrem Geldbeutel zufolge nämlich auch die ihrer Ansicht nach „gruseligste Nachricht überhaupt“.

Obwohl der Brief, der beim Daily Mirror nachzulesen ist, ganz harmlos anfängt, nimmt er schnell verstörende Formen an: „Ich habe Ihre Tasche nur durchsucht, um eine Adresse zu finden, an die ich das Ding zurückschicken kann. Aber ich habe auch etwas Unartiges gefunden (Anmerk. d. Red.: es waren Kondome) - Sie müssen nicht peinlich berührt sein. Ich mag solche Menschen, die extra vorsichtig sind.“

E-Mail an den lustigen Hengst?

Und in diesem Stile geht das Schreiben auch weiter: Die 25-Jährige solle ihre Sachen checken und sich dann an eine bestimmte E-Mail-Adresse melden. Zu Deutsch lässt sich die Anschrift übersetzen mit lustiger.hengst@hotmail.com.

Und damit noch nicht genug: Weiter schlägt der Finder der Handtasche vor, Hayley solle doch gut auf sich und ihre Sachen aufpassen, wenn sie ausgehe. Sie sei nämlich „eine der schönsten Menschen, die ich je gesehen habe“. 

Bedrohlicher Abschluss

Die Nachricht schließt mit dem etwas bedrohlichen Vorschlag: „Genießen Sie jeden einzelnen Moment Ihres Lebens so sehr sie können, denn man weiß nie, was als nächstes passiert.“ Glücklicherweise hat Hayley seitdem nichts mehr von ihrem „heimlichen Freund oder Verehrer“ gehört, wie er sich in dem Brief selbst nennt. Zu hoffen ist, dass es auch dabei bleibt.

Patrick Steinke

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