Gatte rief noch: „Ich liebe dich“

Frau springt motiviert vor den Augen des Ehemanns von Dach: Dreifache Mutter knallt ungesichert auf und stirbt

Mann stürzt sich beim Rope Jumping mit Seil gesichert in die Tiefe.
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Beim Rope Jumping stürzen sich Extremsportler in die Tiefe. (Symbolbild, hier auf Zakynthos, Griechenland)

Sie wollte nur den Nervenkitzel spüren und hat nicht mit dem gerechnet, was dann Furchtbares passierte. Eine Mutter von drei Kindern war beim Rope Jumping von einem Hausdach nicht gesichert.

Kasachstan - Dieser tragische Unfall lässt einen ungläubig und mit einem mulmigen Gefühl zurück. Die 33-jährige Yevgenia Leontyeva hatte ein aufregendes Extremsport-Event vor sich. Sie wollte einen so genannten Rope Jump von einem 25 Meter hohen Hausdach machen. Doch dann kam für die Mutter dreier Kinder alles anders.

Rope Jump: Seil war noch nicht gesichert

Als sie sich zum Sprung ins Nichts bereit machte, sagte ein Mann noch „Ich liebe dich“. Dann springt die, laut rtl.de und der Nachrichtenagentur East2West, erfahrene Rope Jumperin vom Dach. Millisekunden später der Schock: sie schlägt ungesichert auf dem Boden auf. Medizinische Maßnahmen kamen für Leontyeva zu spät. Sie starb im Krankenhaus.

Rope Jumping

Die Extremsportart wurde in Polen ins Leben gerufen und verleitet Andrenalin-Junkies immer wieder zu waghalsigen Sprüngen. Im Gegensatz zum Bungee-Jumping lässt man sich beim Rope Jumping nicht kopfüber, sondern einfach rückwärts nach hinten aus großer Höhe fallen. Das Seil stoppt dann erst kurz vor dem Boden den freien Fall und lässt die springende Person in einer Art Pendelbewegung ausschwingen.

Tödlicher Unfall: Sprung ist auf Video

Besonders gruselig: der gesamte Sprung wurde auf Video festgehalten. Auf dem Filmmaterial ist eben die Stimme des Manns aus dem Off zu hören und die 33-jährige Frau, mit einem Sicherheitsgurt um die Hüften zu sehen. Doch das andere Ende des Sicherheitsseil war als sie sprang noch nicht, wie geplant, an einem Baum befestigt. Ein Mitarbeiter des Extremsportunternehmens hielt es bei dem tödlichen Sprung in der Hand und wurde dabei zu Boden gerissen.

Gegen die Betreiber des Unternehmens wird nun wegen Fahrlässigkeit ermittelt. Korrekte Absprachen und Abläufe hätten den tragischen Sturz in die Tiefe verhindern können und Yevgenia Leontyeva wäre noch am Leben.

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