„Aus Respekt vor allen Beteiligten“

Ausflug in Freizeitpark endet tragisch: Mädchen (6) kommt ums Leben - Betreiber reagiert kurz darauf

Notaufnahme
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Ein Krankenpfleger geht durch eine Glastür mit der Aufschrift "Notaufnahme".

Ein grauenvoller Unfall ereignete sich in einem beliebten Vergnügungspark in Colorado. Ein Kind stürzte dabei in den Tod, nun laufen die Ermittlungen.

Glenwood Springs - Freizeitparks gelten besonders in den USA als attraktives Ziel für Familien, jedoch ereignen sich in seltenen Fällen auch Unfälle, die oftmals tödlich enden. Am Sonntag kam ein sechsjähriges Kind im Glenwood Caverns Adventure Park im US-Staat Colorado ums Leben, der Park wurde daraufhin zunächst geschlossen.

USA: Sechsjähriges Mädchen verstirbt im Fahrgeschäft - Unfallhergang noch ungewiss

Das Mädchen aus Colorado Springs war mit seinen Eltern in den Ferien im Freizeitpark zu Besuch. Der tödliche Unfall ereignete sich wohl in einem Freifall-Fahrgeschäft, dem „Haunted Mine Drop“ (zu Deutsch: „Verfluchtes Bergwerk“) am „Iron Mountain“. Die Besucher stürzen dabei in Minen-Atmosphäre etwa 33 Meter ungebremst in die Tiefe, bei dem Unfall fiel das Mädchen ungesichert hinab. Erste-Hilfe-Maßnahmen blieben ummittelbar nach dem Unfall erfolglos, Rettungskräfte könnten nur noch den Tod des Kindes feststellen.

Der genaue Unfallhergang ist nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass die Mindestkörpergröße für die Freifall-Fahrt bei 1,16 Metern lag und die Insassen mit einem Gurt gesichert werden. Nun müssen die zuständigen Polizeieinheiten klären, ob der Sitz des Mädchens in den Schacht fiel oder der Anschnallgurt nicht richtig angelegt war. Diese Woche wird auch eine Autopsie Aufschluss über die Todesursache des Mädchens geben, wie das zuständige Büro des Coroners von Garfield County mitteilte.

USA: Tödlicher Unfall in Fahrgeschäft - Besucher sollten Haftungsausschluss unterschreiben

Seit der Eröffnung der Attraktion im Jahr 2017 wirbt der Park auf seiner Website damit, das erste unterirdische Fahrgeschäft dieser Art zu betreiben. Nun muss der Park am Montag sowie am Dienstag schließen, während der Hergang des furchtbaren Vorfalls ermittelt wird.

In einem öffentlichen Statement, das auch auf Twitter geteilt wurde, äußert sich der Betreiber des Freizeitparks betroffen und schockiert vom Tod der Sechsjährigen. „Aus Respekt vor allen Beteiligten“ sowie der Ermittlungen wolle der Park keine weiteren Kommentare abgeben, zumindest „bis Details bestätigt sind“.

Auch ein juristisches Nachspiel steht wohl noch aus. Auch wenn Gäste des Parks vor dem Besuch und der Nutzung der Fahrgeschäfte darum gebeten werden, einen entsprechenden Haftungsausschluss zu unterzeichnen. Dies geht aus einem Bericht der New York Post hervor. Vor etwa einem Jahr ereignete sich in einem Australischen Wasserpark ebenfalls ein tödlicher Unfall, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen. (ajr)

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