Fukushima: Tausende Vertriebene sollen heimkehren

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Nach der Katastrophe in dem japanischen Atomkraftwerk mussten hunderttausend Menschen flüchten.

Tokio - Ein Jahr ist es her, dass Tausende wegen der Fukushima-Katastrophe ihre Häuser räumen mussten. Nun können viele Vertriebene in Teile der ehemaligen Evakuierungszone zurückkehren.

Zum ersten Mal seit der Sperrung der Evakuierungszone rund um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi vor über einem Jahr hat die japanische Regierung drei Gemeinden am Rand der 20-Kilometer-Zone teilweise wieder freigegeben. Der Schritt sei “die Grundlage für den Wiederaufbau der betroffenen Städte“, sagte Wirtschafts- und Handelsminister Yukio Edano am Freitagabend. Bis zu 16.000 der 100.000 aus der Evakuierungszone vertriebenen Menschen können ohne Sondergenehmigung nach Hause zurückkehren, dürfen dort allerdings nicht übernachten. Bürger aus der Stadt Kawauchi müssen dort in bestimmten Gebieten Schutzbekleidung tragen.

Ein Jahr nach Erdbeben, Tsunami und Fukushima: Japan steht still

Ein Jahr danach: Japan gedenkt am 11. März 2012 der Opfer von Erdbeben, Tsunami und Fukushima. © 
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Ein Jahr danach: Japan gedenkt am 11. März 2012 der Opfer von Erdbeben, Tsunami und Fukushima. © 
Ein Jahr danach: Japan gedenkt am 11. März 2012 der Opfer von Erdbeben, Tsunami und Fukushima. © 

Die Städte in den am wenigsten mit Radioaktivität belasteten Bereichen der Zone werden in drei Kategorien eingeteilt. Für die beiden Orte Kawauchi und Tamura treten die neuen Bestimmungen am Sonntag in Kraft, für Minamisoma Mitte April. Teile der Städte werden allerdings weiter wegen hoher Strahlenbelastung gesperrt bleiben. Für acht weitere weniger belastete Gemeinden steht eine Entscheidung noch aus.

dapd

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