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Mann entdeckt an Strand ein haariges, kleines Etwas mit Stacheln, welches er für einen Tannenzapfen hält

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Ein Mann konnte sich seinen Fund an der schottischen Küste nicht erkklären, es handelte sich um eine Seemaus. © IMAGO/Blickwinkel

An der Küsten der schottischen Hauptstadt Edinburgh filmte ein Mann etwas Ungewöhnliches. Bei dem haarigen und stacheligen Ding handelte es sich um eine Seemaus.

München – In den Tiefen der Seen und Ozeane finden sich so manche erstaunliche Lebewesen. So zog ein britischen Angler kürzlich einen riesigen „Goldfisch“ an Land, der über 30 Kilogramm wog. In Deutschland fischte ein Mann sogar einen 100 Kilogramm schweren Wels aus dem Rhein – unter großer körperlichen Qual. Doch auch die kleineren Lebewesen in den Gewässern sorgen bei ihren Beobachtern hin und wieder für Erstaunen.

Schottland: Mann entdeckt etwas Ungewöhnliches am Strand von Edinburgh

So geschehen am Strand von Edinburgh in Schottland, wo ein Mann einen ungewöhnlichen Meeresfund machte. Der 33-Jährige entdeckte dort ein kleines, haariges Etwas mit Stacheln, das er zunächst für einen mit Moos bewachsenen Tannenzapfen gehalten hatte. Seinen vermeintlich mysteriösen Fund filmte der Mann. Tatsächlich handelte es sich aber um ein tierisches Lebewesen: eine sogenannte Seemaus.

Die Seemaus gehört zur Gattung der Ringelwürmer. Sie ist ausschließlich auf der Nordhalbkugel zu finden, im Atlantik, dem Mittelmeer und der Nordsee. Ihren Namen bekam das Meerestier durch Seeleute, die sich durch das Aussehen der Seemaus an die weiblichen Genitalien erinnert fühlten und ihre umgangssprachliche Bezeichnung dafür auf die Würmer übertrugen.

Grund zur Angst gab es für den Entdecker aber nicht, denn die Seemaus ist trotz ihrer Stacheln für den Menschen ungefährlich. Sie ernährt sich von anderen kleinen Meeresbewohnern. 2007 wurde sie zum „Wurm des Jahres“ gewählt. (jg)

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