Verborgener Behälter

Gefährlicher Garagen-Fund: Mann entdeckt beim Aufräumen radioaktives Material - Großeinsatz folgt

Feuerwehrkräfte stehen auf einer abgesperrten Straße vor einem aufgebauten Zelt.
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Feuerwehrkräfte stehen auf einer abgesperrten Straße vor einem aufgebauten Zelt.

Einen sehr außergewöhnlichen Fund hat ein Mann aus Hessen gemacht: In seiner Garage hat er radioaktives Material gefunden - mit großen Folgen.

Neu-Isenburg - Zumindest so langsam setzt sich das Frühlings-Wetter tageweise durch und sorgt für Sonnenschein. Für viele ein Anlass für einen Frühjahrsputz. Vielleicht auch für einen Mann aus dem beschaulichen Neu-Isenburg in Hessen, der sich in dieser Woche daran machte seine Garage aufzuräumen. Allerdings löste er damit letztlich einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus.

Garagen-Fund löst Großeinsatz aus: Radioaktives Material entdeckt

In seiner Garage entdeckte der Mann nämlich einen Behälter mit radioaktivem Material und rief die Spezialisten zu Hilfe.

Der Fund sei am Montagabend von Spezialisten der Feuerwehr gesichert und in einem Fass verschlossen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen. Der Mann, nach ersten Erkenntnissen ein Mitbenutzer der Garage, sei nicht verletzt worden. „Er wurde zur Sicherheit vor Ort und im Krankenhaus untersucht, konnte aber sofort wieder entlassen werden“, berichtete der Sprecher.

Die bleiummantelte Dose habe die Aufschrift „Uranerz“ getragen. Der Mann habe sie entdeckt und die Feuerwehr informiert. Die
Einsatzkräfte stellten demnach fest, dass es sich bei dem Inhalt um das Iridium-Isotop Iridium-192 handelte. An dem Behälter sei eine vorhandene radioaktive Strahlung von etwa 16 Millisievert festgestellt worden. Das entspricht etwa der Strahlenbelastung bei
einer Ganzkörper-Computertomographie. Wie das Iridium in die Garage gelangte, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

In Israel sorgt dagegen ein historischer Fund für Schlagzeilen. (dpa)

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