Hobby-Schatzsucher findet Schatz

Mega-Fund: Mann entdeckt wegen Corona Schatz von „nationaler Bedeutung“

Auf dem Bild ist ein Mann an einem Ausgrabungsort neben einer Kiste. Der Mann hat stolz die Arme in der Hüfte, die Kiste neben ihm ist verpackt und bereit zum Transport.
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Der Schatzsucher Mariusz Stepien hat in Peebles, Schottland einen Schatz aus der Bronzezeit entdeckt

Ein Schatzsucher hat in Schottland Gegenstände aus der Bronzezeit entdeckt, die Gegenstände sind national bedeutsam und bereits im Museum in Edinburgh.

  • Ein Schatzsucher findet in Peebles, Schottland Gegenstände.
  • Die Objekte stammen aus der Bronzezeit und sind bereits im Museum.
  • Der 44-jährige Finder wurde auf die Objekte mit einfachsten Mitteln aufmerksam.

Peebles - Britschen Medien zufolge kommt es aufgrund der Corona-Pandemie in den letzten Monaten vermehrt zu Funden, da die Leute mehr Zeit hätten. So ging es auch dem 44-jährigen Schatzsucher Mariusz Stephien, der in Schottland einen „national bedeutsamen“ Schatz entdeckte. Die Fundstücke wurden von Experten auf ein Alter von über 3000 Jahre geschätzt und würden damit aus der Bronzezeit stammen. In einem Interview am Montag erzählte Stephien der britischen Nachrichtenagentur PA: „Von Anfang an habe ich gedacht, das könnte etwas Spektakuläres sein.“ Bereits Ende Juni war der 44-jährige gemeinsam mit Freunden ein Feld in Schottland untersuchen, als er die Objekte entdeckte.

Schatzsucher mit Mega-Fund in Schottland: „National bedeutsam“ und bereits auf dem Weg ins Museum

Seine Ausrüstung für die Schatzsuche: Lediglich ein ganz normaler Metall-Detektor. Aufgrund der Quarantäne wegen des Coronavirus suchte er nahe der schottischen Kleinstadt Peebles nach Schätzen im Boden. Die Objekte fand er einen halben Meter tief im Boden auf ein Feld. Unter den gefundenen Gegenständen waren ein Schwert und ein Pferdegeschirr, aber auch Schnallen, Ringe, Wagenräder und andere Gegenstände wurden gefunden. Archäologen untersuchten den Fund eingehend und brachten den Schatz anschließend und ein Museum nach Edinburgh. Die 3000 Jahre alten Gegenstände wurden als „national bedeutsam“ eingestuft und werden im Museum ausgestellt werden. Ein Experte des Museums sagte: „Das war eine großartige Gelegenheit für uns, nicht nur Bronze-Artefakte zu bergen, sondern auch organisches Material.“

Schottland: Schatzsucher macht einen Mega-Fund und entdeckt über 3000 Jahre alte Objekte

Besonders wichtig war dabei auch die schnelle Reaktion des Schatzsuchers Mariusz Stephien. Er erkannte sehr schnell die Bedeutung des Fundes, was zu einer reibungslosen Untersuchung und Bergung der Gegenstände führte. Transportiert wurde der Schatz in einem riesigen Brocken Erde und wird nun weiter untersucht.

In Nordirland machte ein Zehnjähriger ebenfalls während der Coronavirus-Quarantäne einen spektakulären Fund mit einem Metall-Detektor, den er zum Geburtstag geschenkt bekam. Gleich am ersten Tag entdeckte er ein Schwert in der Nähe seines Elternhauses. Der Fund soll rund 300 Jahre alt sein. Einen deutlich gefährlicheren Fund machte ein Münchner. Ein Polizist wurde dabei massiv verletzt.

Im Video: Ein Brite macht mit seinem Metalldetektor einen Fund im Wert von 100.000 Pfund

Einen Fund der anderen Art und Weise machten Wanderer im norddeutschen Wattenmeer. Sie entdeckten ein absolut rares Geschöpf.

tko

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