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Vor Galapagosinseln: Weltberühmten Felsbogen gibt es so nicht mehr - „Das ist so traurig“

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Von: Michelle Brey

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Das Foto zeigt den Darwin-Bogen vor dem Einsturz.
So sah der Darwin-Bogen vor den Galapagosinseln vor dem Einsturz aus. © Galapagos-Nationalpark/dpa

Der Darwin-Bogen vor den Galapagosinseln zieht die Blicke auf sich. Am 17. Mai ist der Felsbogen jedoch eingestürzt. Zu den Hintergründen äußerte sich das Umweltschutzministerium.

Puerto Baquerizo Morena/München - Besonders bei Tauchern ist er bliebt: der berühmte Darwin-Bogen vor den Galapagosinseln. Auf einem unregelmäßig geformten, felsigen Plateau mit dem Spitznamen „Theater“ ragte er rund einen Kilometer vor der Insel im Pazifik in die Höhe und ist ein echter Blickfang.

Darwin-Bogen vor Galapagosinseln eingestürzt: Ursache ist bekannt

Am Montag (17. Mai) ist der Felsbogen jedoch eingestürzt. Wie das ecuadorianische Umweltschutzministerium am Montagabend (Ortszeit) mitteilte, sei der obere Teil der bekannten Felsformation aufgrund natürlicher Erosion abgebrochen und ins Meer gefallen. Zurück blieben nur noch die zwei frei stehenden Felssäulen der Formation. Auf Twitter teilte das Ministerium von Ecuador ein Foto nach dem Einsturz des Darwin-Bogens.

Unter dem Tweet haben zahlreiche Menschen das Ereignis kommentiert. „Unglaublich!“ oder Kommentare wie „Das ist traurig“ finden sich einige. Ein weiterer User kommentierte mit den Worten: „So traurig, aber die Zeit verändert alles.“ Indes scheint sich ein User sicher zu sein: „Seine Schönheit ist noch immer sichtbar.“

Der bekannte Felsbogen liegt weniger als einen Kilometer vor Darwin. Das ist die nördlichste Insel des Galapagosarchipels. Da sich in der Region Haie und viele andere Tiere gut beobachten lassen, ist der Darwin-Bogen vor allem bei Tauchern sehr beliebt. Angaben des Umweltschutzministeriums gehörte die Felsformation einst zur Insel Darwin. Der Bogen wurde nach dem britischen Naturforscher Charles Darwin benannt. Er hatte die Galapagosinseln im Jahr 1835 besucht und später aufgrund der dort gemachten Beobachtungen schließlich die Evolutionstheorie entwickelt.

Unterdessen ist in Deutschland am Dienstag bei Hannover eine Brücke eingestürzt. Ein Pfeiler begrub einen Bauarbeiter, der noch an der Unfallstelle starb. Ein weiterer Arbeiter wurde leicht verletzt. (dpa/mbr)

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