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Gegen-Demo erlaubt: „Völlig unverhältnismäßig“ – Absage der Corona-Demo sorgt für politischen Zoff

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Corona-Protest in Dresden
Demonstrationen von Impfgegnern und Kritikern der Corona-Maßnahmen spalten die Gesellschaft. Politiker befürchten noch mehr Zoff nach Demo-Verbot in Hamburg. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Die Behörden haben eine Corona-Demo in Hamburg verboten. Diese Entscheidung sorgt für Kontroversen. Die Gegen-Demo und Veranstaltungen wie Fridays For Future bleiben erlaubt.

Hamburg – Immer mehr Menschen wollen auf den Straßen gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren. Die Polizei hat in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt jetzt aber eine für kommenden Samstag geplant Demonstration verboten. Der Grund soll die Erfahrung sein, dass die demonstrierenden Impfgegner und Corona-Leugner sich nicht an die Infektionsschutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Abstände halten.
Warum dieses Verbot politisch stark kritisiert wird, verrät 24hamburg.de hier.

Sprecher der Polizei begründen das Verbot damit, dass die Menschen bei Corona-Demos sich nicht an die Regeln halten, Demonstrierende bei „Solidaritäts“-Veranstaltungen oder Fridays For Future hingegen schon. Deshalb wurde nur die eine Veranstaltung verboten, während die anderen weiterhin stattfinden dürfen.

Trotzdem sehen AfD, CDU und Linke das Verbot kritisch. Man solle nicht einfach autoritär verbieten, sondern das Problem lieber inhaltlich angehen. Das Verbot sei „skandalös und unverhältnismäßig“ und zumindest könne man die Beweggründe und die Tatsache, dass nur eine Veranstaltung abgesagt wurde, hinterfragen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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