Geisterfahrer-Unfall: Falsche Beschilderung?

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"Verbot der Einfahrt" bedeutet dieses Schild. Die Auffahrt, in die der Autofahrer in Gelsenkirchen falsch eingebogen war, war möglicherweise zum Unfallzeitpunkt nicht richtig beschildert.

Gelsenkirchen - Der Geisterfahrer-Unfall mit zwei Toten auf der Autobahn 52 bei Gelsenkirchen ist möglicherweise auf eine fehlerhafte Beschilderung zurückzuführen.

An der Autobahnauffahrt, die der 70 Jahre alte Geisterfahrer nahm, fehlte das Einfahrt-Verboten-Schild, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zudem war das blaue Zeichen mit weißem Pfeil, das auf den richtigen Abzweig weist, falsch angebracht. Die Ermittler prüfen, welche Rolle diese Umstände bei dem Unfall spielten.

Eine Vernehmung des Geisterfahreres brachte indes keine neuen Erkenntnisse über den Hergang. Sein Gesundheitszustand ist den Angaben zufolge ebenso wie der des 28 Jahre alten Sohnes des getöteten Ehepaars inzwischen stabil. Der Mann war Ende Dezember falsch auf die Autobahn aufgefahren und mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Bei dem Unfall starben eine 58 Jahre alte Frau sowie ihr 59 Jahre alter Ehemann.

dapd

Geisterfahrerunfall auf der A 52 - zwei Tote

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