Ob das so clever war?

Mann ruft Ex via Videotelefonie an: Als sie den Hintergrund erkennt, rücken Polizei und Feuerwehr an

Eine Frau tippt auf ihrem Smartphone. (Symbolbild)
+
Eine Frau tippt auf ihrem Smartphone. (Symbolbild)

Erst hat man kein Glück und dann kommt noch Pech dazu? Oder eher pures Unvermögen? Ein Mann (41) hat bei einer Sache nicht mitgedacht.

Gera - Seitdem das Smartphone im Umlauf ist, gibt es manch unfreiwillige Enthüllungen, die eine Partnerschaft auf die Bewährungsprobe stellen. Nachrichtenverläufe, Anrufe oder Standorte - die skurrilsten Zeitungsartikel beschrieben das kuriose Ende oder den negativen Höhepunkt vieler Beziehungen. Oder auch das böse Erwachen nach einer Beziehung, wie ein Fall in Gera, Thüringen, zeigt.

Gera/Sachsen: Mann ruft Ex-Freundin an und wählt denkbar ungünstigsten Ort

Auch hier wurde das Smartphone unvorhergesehen zum Kronzeugen. Dazu stellte sich der Besitzer und später angezeigte Mann nicht gerade clever an. Was war passiert?

Ein 41-Jähriger führte in Gera ein Videotelefonat mit seiner Ex-Freundin. Dass er über die Kamera anrief, könnte ihm eventuell eine Bewerbung für den Darwin-Award einbringen. Die ehemalige Partnerin konnte wohl ihren Augen nicht trauen, als sie im Hintergrund entdeckt, wo sich der Mann aufhielt.

Gera/Thüringen: Feuerwehr und Polizei rücken an

Die 27-Jährige, zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause, erkannte ihre eigene Wohnung wieder, als sie mit dem 41-Jährigen sprach. Daraufhin verständigte sie die Polizei, wie die AFP mitteilt. Beamte sollten den Eindringling aus der Wohnung entfernen. Doch das war noch nicht alles an Dreistigkeit.

Der Mann wollte nicht aus der Wohnung verschwinden. Da die Polizei machtlos war, mussten sie die Kollegen der Feuerwehr kontaktieren, damit diese die Haustür aufbrechen.

Gera/Thüringen: Mann widersetzt sich den Beamten

Wer jetzt denkt, der 41-Jährige hätte klein beigegeben, der irrt sich. Auch nach abermaliger Aufforderung ließ er sich nicht belehren - die Polizei musste den Mann in Gewahrsam nehmen. Nun sieht er sich Anzeigen wegen unter anderem Hausfriedensbruch und Widerstands entgegen.

Das nächste Mal wird sich der vermeintliche Einbrecher gleich doppelt überlegen, ob er aus anderen Wohnungen die Hausbesitzer:innen via Videotelefonie darüber unfreiwillig informiert, eben in deren vier Wände zu stehen.

Für einen aufsehenerregenden Fund sorgte ein 11-Jähriger in Israel. Auch der Eichener See beherbergt Überraschendes. (ank)

Auch interessant

Kommentare