Gericht verhängt Geldstrafen gegen Castor-Blockierer

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Castor-Transport: Zwei Kernkraftgegner müssen wegen einer Gleisblockade im Jahre 2008 eine Geldstrafe zahlen.

Kandel - Zwei Kernkraftgegner müssen wegen einer Gleisblockade im Jahre 2008 eine Geldstrafe zahlen.

Die beiden Aktivisten, die sich damals nahe dem südpfälzischen Berg bei einem Castortransport mit Hilfe eines Betonblocks im Gleisbett festgekettet hatten, zogen nach Angaben des Amtsgerichtes Kandel vom Dienstag die vor einiger Zeit eingereichten Einsprüche gegen ihre Strafbefehle zurück. Damit wurden die Geldstrafen wegen Nötigung rechtskräftig. Zugleich wurden Ermittlungsverfahren gegen vier weitere Beschuldigte wegen Beihilfe zur Nötigung eingestellt. Darauf einigten sich den Angaben zufolge die Staatsanwaltschaft Landau und die Anwälte der Atomkraftgegner in einer Besprechung am vergangenen Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft habe bei dem Termin angekündigt, dass im Falle der Aufrechterhaltung der Einsprüche zusätzlich noch Anklage wegen der “Störung öffentlicher Betriebe“ gegen die sechs Beschuldigten erhoben werden könnte, teilte ein Gerichtssprecher mit.

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Castor: Proteste gegen den Atom-Müll-Transport

Die Blockade hatte 2008 für Aufsehen gesorgt, da es der Polizei nur unter großem Aufwand gelungen war, die Aktivisten vom Gleis zu holen. Der Zug mit den Castorbehältern aus Frankreich in Richtung Gorleben war damals durch die Aktion rund zwölf Stunden aufgehalten worden.

dapd

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