Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

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Plötzlich zückte er die Waffe

Mann schießt sich im Landrats-Büro in den Kopf

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Plötzlich richtete der 70-Jährige Mann die Waffe gegen sich selbst - und drückte ab.

Ratzeburg - Er war zum Gespräch ins Büro seines Landrats gekommen. Doch plötzlich zückte ein 70-Jähriger die Waffe und schoss sich selbst in den Kopf. Wenig später war er tot.

Während eines Gesprächs beim Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg in Ratzeburg hat ein 70-Jähriger am Freitag eine Schusswaffe gezogen und sich in den Kopf geschossen. Der Besucher sei wenig später in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Der Ratzeburger hatte den Landrat um ein Gespräch über eine „streitige Betreuungssache“ gebeten. Im Verlauf der Unterredung habe der 70-Jährige plötzlich den Landrat mit der Waffe bedroht, sie dann gegen den eigenen Kopf gehalten und abgedrückt. Das Motiv des Mannes ist bislang unbekannt.

Landrat Gerd Krämer habe einen Schock erlitten und sei von einem Notfallseelsorger betreut worden, sagte eine Polizeisprecherin. Über eine Eskalation der Unterredung war nichts bekannt. „Es soll ein ruhiges Gespräch gewesen sein“, sagte die Sprecherin. Die beiden seien allein im Büro des Landrats gewesen. Für die Schusswaffe habe der 70-Jährige einen Waffenschein gehabt.

dpa

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