Nach Frachter-Unglück

Öl verschmutzt niederländische Küste

Den Haag - Gesunken ist der Frachter zwar vor der belgischen Küste, die Ausmaße des Unglücks bekommen jetzt aber auch die Niederländer zu spüren.

Belgisches Unglück mit Auswirkungen auf den Niederlanden: Öl aus dem vor der belgischen Küste gesunkenen Frachtschiff ist an einem Strand der niederländischen Provinz Zeeland angespült worden. Das bestätigte die Wasserbehörde am Freitag in Den Haag dem niederländischen Radio. Zwischen den Orten Westkapelle und Vlissingen sei die Küste auf einer Länge von Dutzenden Metern verschmutzt. Die Behörde rechnete vorerst aber nicht mit größeren Umweltschäden.

Öl offenbar leicht abzutragen

Das Öl habe sich mit Sand vermischt und sei relativ einfach abzutragen, sagte ein Sprecher der Behörde. Wann mit den Aufräumarbeiten begonnen werden sollte, war noch unklar.

Das niederländische Frachtschiff „Flinterstar“ war am Dienstag vor der belgischen Küste bei Seebrügge aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Gastanker zusammengeprallt und danach gesunken. Aus den Tanks der „Flinterstar“ trat eine unbekannte Menge Schweröl aus.

Um ein belgisches Naturschutzgebiet an der Küste wurde ein Sanddamm gelegt, um das Öl fernzuhalten. Nach Informationen der Behörden scheint dieser Schutz wirksam zu sein.

js/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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