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Lotto-Gewinnerin schmeißt Schnorrer-Ehemann raus – „Er sah sie als Geldmaschine“

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Gillian Bayford ist Multimillionärin. Damit das auch so bleibt, soll sie ihren Ehemann mit seinem extravaganten Lebensstil kurzerhand vor die Tür gesetzt haben.

Edinburgh – Wer reich bleiben möchte, sollte sein Geld für sich behalten. Das dachte sich wohl auch Gillian Bayford, als sie ihren zweiten Ehemann nach Streitigkeiten vor die Tür gesetzt hat. Er habe durch seine Frau nämlich auf großem Fuß gelebt und den Lotterie-Gewinn seiner Frau für Autos, Uhren und Fünf-Sterne-Fußballreisen ausgegeben. Bayford habe befürchtet, dass von ihrem Anteil am millionenschweren Lotto-Gewinn, den sie 2012 mit ihrem ersten Ehemann Adrian Bayford gewonnen hat, nichts mehr übrig bleibt.

Gar nichts von seinen Lotto-Millionen gesehen, hat hingegen ein Gewinner in Amerika. Er hat ihn nicht abgeholt und sich den 33-Millionen-Euro Jackpot durch die Lappen gehen lassen.

Lotto-Gewinnerin sei vom Ehemann ausgenommen worden: „Er sah sie als Geldmaschine, mehr nicht.“

Der zweite und zudem arbeitslose Ehemann habe von seiner Frau sogar ein monatliches Taschengeld bekommen, das Insidern zufolge nie ausgereicht haben soll. „Er sah sie als Geldmaschine, mehr nicht“, sagte ein Vertrauter laut The Sun. Nachdem das Paar 2020 eine Tochter bekommen hat, soll es schwierig für Bayford gewesen sein, ihren Partner loszulassen.

2012 haben Gillian und Adrian Bayford im 148 Millionen Pfund im Lotto gewonnen. Nach dem Ehe-Aus hat sich Bayford erneut verliebt, allerdings in einen ehemaligen Betrüger.
Die schottische Multimillionärin von 2012 Gillian Bayford hat sich von ihrem zweiten Ehemann getrennt. (Archivbild) © Sean Dempsey/dpa

So hätte sie ihm mehrere Autos gekauft, um die Trennung zu verhindern. „Für Außenstehende ist es wahrscheinlich schwer zu begreifen, was passiert ist, aber Gillian war bis über beide Ohren verliebt“, sagte der Insider.

Millionen-Beträge zu halten, fällt einigen Menschen durchaus schwer. Ein anderes Ehepaar sagte nach dem Jackpot sogar, sie seien „viel schlecht dran als vorher“.

Erste Ehe scheiterte am Jackpot: Liebes-Aus nach millionenschwerem Lotto-Gewinn

Bevor der Geldsegen das Ehepaar Bayford erreicht hat, habe Gillian Bayford in einem Krankenhaus gearbeitet, während ihr damaligen Ehemann als Briefträger tätig gewesen sei und einen zweiten Job in einem Musikgeschäft gehabt habe. Der Lottogewinn war einer der größten zu dieser Zeit und hat scheinbar für so viel Wirbel gesorgt, dass die Ehe dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Nach Angaben der Daily Mail, hat die neunjährige Ehe nach dem Lotto-Gewinn lediglich 15 Monate überstanden. Der Gewinn sei daraufhin gleichmäßig zwischen dem Ehepaar aufgeteilt worden.

Ehemann soll verurteilter Betrüger gewesen sein – und Lotto-Gewinnerin habe es gewusst

Als sich Bayford und ihr späterer Partner kennenlernten, soll er in einer heruntergekommenen Wohnung in Dundee gehaust haben. Später ist er in Bayfords Anwesen gezogen, woraufhin er sich schnell an seinen neuen Lebensstil gewöhnt und Unmengen an Geld ausgegeben haben soll. Wie die Sun berichtet, habe Bayford im selben Jahr mit ihrem früheren Ehemann 148 Millionen Pfund (173 Millionen Euro) gewonnen, während ihr zweiter Ehemann wegen Betrugs für sechs Monate im Gefängnis gelandet ist. Er habe demnach Tausende Pfund von der Supermarktkette Tesco erschwindelt, indem er in einer Filiale in Dundee gefälschte Rückerstattungen für Kunden durchgesetzt haben soll.

Nach dem zweiten Ehe-Aus gab Bayford preis, dass sie zwar von seiner Vergangenheit gewusst, aber immer an eine Veränderung geglaubt habe. „Jeder hat eine Vergangenheit, aber man kann nicht in der Vergangenheit leben“, sagte Bayford der Sun. Immerhin: Durch einen Ehevertrag habe Deans nach der Scheidung keinen Anspruch auf einen Anteil am Vermögen.

Der ehemalige Hochstapler betreibe jetzt einen Pub, nachdem er angeblich alles ausgegeben habe, was er von Gillian Bayford bekommen hat. (cg)

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