Berühmt durch Internet-Geburt

Giraffe in Frankfurt eingeschläfert

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Das Weibchen Chira (r) war durch die erste im Internet übertragene Giraffen-Geburt in Europa bekannt geworden. 

Frankfurt - Der Zoo in Frankfurt hat eine 17 Jahre alte Giraffe eingeschläfert. Das Weibchen Chira war durch die erste im Internet übertragene Giraffen-Geburt in Europa bekannt geworden. 

Chira wurde wegen starker Gelenkschmerzen getötet. Das Tier habe an einer Fehlstellung einer Klaue gelitten, teilte der Zoo am Dienstag mit. „Wir haben uns für das Wohl des Tieres entschieden und Chira eingeschläfert“, sagte Direktor Manfred Niekisch.

Chira sei bereits seit ihrem dritten Lebensjahr behandelt worden und habe lange Zeit trotz der Gelenkentzündung weitgehend schmerzfrei gelebt. Zuletzt habe sich ihr Zustand aber deutlich verschlechtert.

Anders als in Kopenhagen wurde die Frankfurter Giraffe nicht geschlachtet oder gar öffentlich seziert. Chira sei - wie generell im Frankfurter Zoo üblich - zur Obduktion in eine Tierpathologie gebracht worden.

Für Schlagzeilen hatten Zoo und Giraffe im Februar 2003 gesorgt, als Chira vor laufender Internet-Kamera ein Fohlen zur Welt brachte. Auf die Geburt hatten Tierliebhaber wochenlang gewartet. Die Internet-Seite, auf die der Sender FFH die Bilder aus dem Stall übertrug, wurde nach Angaben zufolge über 20 Millionen Mal geklickt.

dpa

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