Kostet nichts und bietet viel

Google Maps: Gratis-App mit genialer Navigationssoftware - und tollen Geheimfunktionen

Google Maps auf der App kostet nichts und bietet viel. 
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Google Maps auf der App kostet nichts und bietet viel. 

Die App von Google Maps kostet nichts und bietet viel - vor allem, wenn man nichts dagegen hat, dass Google die eigenen Bewegungsdaten sammelt. Und ein paar versteckte Zusatzfunktionen gibt es auch.

  • Google Maps ist kostenlos als App für das Smartphone verfügbar.
  • Die darin enthaltene Navigationssoftware ist nahezu unschlagbar.
  • Einige praktische Funktionen sind jedoch schwer zu finden.

München - Was waren das noch für Zeiten, als man sich für die Navigation ein eigenes Gerät kaufen musste. Doch das ist alles Schnee von gestern. Längst haben Smartphones GPS an Bord und können mit einer entsprechenden App weit mehr als vor einigen Jahren die eigenständigen Navigationsgeräte konnten. Eine App, die heraussticht, ist Google Maps. Viele benutzen die kostenlos herunterladbare App als Navi im Auto, wo sie mit ihrer hervorragenden Spracherkennung und auch Sprachausgabe größtenteils sogar teure Einbau-Navis der Autohersteller alt aussehen lässt. Doch die App, die sowohl für iPhones und iPads als auch für Android-Geräte erhältlich ist, kann noch viel mehr - Google baut sie immer mehr zur Allzweckwaffe aus.

Google Maps: Eine Navigations-App, die weit mehr kann, als nur den Weg aufzuzeigen

Im Zuge des 15. Geburtstags von Google Maps hat die App, eine optische Auffrischung spendiert bekommen:

In der App von Google Maps ist auch die Timeline-Funktion enthalten. Damit lassen sich rückblickend nicht nur sämtliche Orte einsehen, die man besucht hat, sondern auch zurückgelegte Strecken noch einmal betrachten. Natürlich geht das alles nur mit einer Menge Daten, die Google über den Smartphone-Nutzer sammelt. Wer damit ein Problem hat, kann die Datensammlung aber auch abstellen.

Was viele nicht wissen: Auch die Street-View-Ansicht lässt sich in der App nutzen: Einfach lange auf eine Stelle in der Karte drücken - und dann auf das Foto klicken, das unten links angezeigt wird (klappt meistens nur auf einer Straße).

Noch nichts vor? Die Google Maps App kann auch Veranstaltungstipps für den jeweiligen Ort vorschlagen

Am unteren Bildschirmrand befindet sich der Erkunden-Button: Nutzer, die sich noch nicht so gut an einemOrt auskennen, können sich hier Restaurants anzeigen lassen,Museen oder beispielsweise historische Orte. Wer der Reiter mit dem Finger nach oben zieht, bekommt zusätzlich Veranstaltungstipps angezeigt.

Auch für Pendler ist die App interessant: Wer Heimat- und Zieladresse einspeichert, bekommt in Echtzeit Informationen zur aktuellen Verkehrslage präsentiert. Eigentlich soll das Ganze auch mit Bus und Bahn funktionieren - doch das klappt noch nicht immer.

Die App ist übrigens keine Einbahnstraße - soll heißen: Man kann bei Google Maps nicht nur Daten abrufen, sondern auch Informationen beitragen. Es gibt die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben und Fotos von Orten hochzuladen.

Schwer zu finden, aber praktisch: Diese „Geheimfunktionen“ der Google-Maps-App sollte man kennen

Manche Funktionen der App sind weitgehend unbekannt - man könnte sie deshalb fast schon als Geheim-Funktionen bezeichnen. Zum Beispiel lassen sich ganz einfach Orte speichern, damit man diese später leicht wiederfindet. Dazu muss man auf der Karte nur lange auf eine Stelle drücken - und sobald der „Pin“ angezeigt wird, kann man am unteren Bildschirmrand „speichern“ auswählen.

Spannend ist auch diese versteckte Funktion: Man kann sich den Standort vonFreunden anzeigen lassen. Zum einen geht das, wenn der Freund ein Gmail-Konto hat: Dann muss man den Menü-Knopf-drücken (drei Striche) und Standortfreigabe auswählen. Das Praktische: Man kann anschließend eine Zeit einstellen, wie lange man selbst zu sehen sein will. Beispielsweise eine Stunde vor einem Treffen. Dann muss man nur noch die Partner-Person auswählen (wenn deren E-Mail-Adresse-eingespeichert ist) und dann auf Teilen klicken. Ohne Gmail geht es aber auch: Wer nach dem gleichen Prozedere vorgeht, und nicht auf einen Kontakt klickt, sondern auf die App-Symbole darunter (etwa Whatsapp, Telegram oder Mail), bekommt einen Link generiert, der sich über die jeweilige App an Freunde versenden lässt.

sep

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