Wegweisende App

Google Maps Routenplaner: Das sind die wichtigsten Funktionen

Von A nach B auf dem kürzesten und schnellsten Weg - der Routenplaner von Google Maps glänzt mit praktischen Funktionen. Doch blind sollte man dem Navigationssystem nicht vertrauen. 

  • Mit Google Maps lassen sich Routen, auch mit mehreren Etappen, schon im Vorfeld planen. 
  • Dabei bietet Googles Routenplaner einige weitere praktische Funktionen an. 
  • Doch blind sollte man dem Navigationssystem nicht folgen. 

München - Von A nach B auf dem kürzesten und schnellsten Weg - wer sich in einer Gegend nicht auskennt, greift schnell zu einem Navigationsgerät. Millionen Menschen verlassen sich dabei auf Google Maps, auch in Deutschland ist Googles Routenplaner die am häufigsten verwendete App im Straßenverkehr.

Egal ob Fußgänger, Rad- oder Autofahrer - schon lange ist der Routenplaner auf dem Handy oder Desktop anstelle eines klassischen Navigationsgeräts getreten. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die App einige praktischen Funktionen zu bieten hat. Wir zeigen Ihnen, welche Optionen Sie unbedingt kennen und warum Sie sich nicht in jeder Situation auf das Navigationssystem verlassen sollten. 

Google Maps Routenplaner: Mit der App durchs Verkehrschaos

Der Routenplaner von Google wurde im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt und besitzt mittlerweile einige Funktionen, die im Alltag ziemlich hilfreich sein können. Möglichst schnell und auf dem kürzesten Weg zum Zielort - Google Maps bildet nicht nur Karten ab und plant Routen, sondern zeigt auch Standorte an und warnt vor möglichen Staus oder kann die Umgebung mit der Street-View-Funktion darstellen.

Egal ob auf dem Handy oder Desktop - mit demNavigationsdienst lässt sich kinderleicht die beste Route von A nach B bestimmen. Dabei berechnet Google auch alternative Optionen, die sie mit der Speicherfunktion ganz einfach auch offline abrufen können. Seit letztem Jahr kann Google Maps sogar Routen mit verschiedenen Verkehrsmitteln - teilweise auch in Kombination - anzeigen.

Google Maps Routenplaner: Diese neuen Funktionen sind richtig praktisch

Auch bietet Google Maps einige praktische Funktionen an, die bisher wohl keiner kannte: Seit einiger Zeit kann man sich in der App auch b arrierefreie Routen mit rollstuhlfreundlichen Wegen anzeigen lassen. Doch der Dienst ist bisher nur in Städten wie New York, London, Boston, Tokio und Mexiko City verfügbar. Weitere Städte sollen nach und nach dazu kommen. 

Ebenfalls können Nutzer bei der Routenplanung die gewünschte Abfahrts- oder Ankunftszeit angeben. Die App berechnet dann, wann genau Sie losfahren müssen, um pünktlich anzukommen. Wer Mautstraßen oder Autobahnen vermeiden möchte, kann dies unter den Einstellungen festlegen. 

Google Maps Routenplaner: Zusammenspiel zwischen PC und Smartphone 

Wer seine Route bequem am PC plan t, kann sie ganz einfach an sein Smartphone senden. Dabei lässt sich schon von zu Hause aus der genaue Streckenverlauf festlegen. 

So übertragen Sie ihre Route auf das Smartphone: 

1. Loggen Sie sich auf dem PC und dem Handy mit demselben Google-Account ein. 

2. Planen Sie Ihre Route auf dem Desktop und klicken Sie links im Bildschirm auf „Wegbeschreibung an mein Smartphone senden“

3. Dort können Sie zwischen „E-Mail“ und „SMS“ wählen - danach sollten Sie eine Nachricht auf Ihrem Smartphone erhalten. 

4. Öffnen Sie in der Nachricht „In Google Maps ansehen“ - dann sollte Google Maps Ihnen die geplante Route anzeigen.

Google Maps Routenplaner: Kein blindes Vertrauen

100 Millionen Straßenkilometer gibt es schätzungsweise auf der Welt - und Google hat das meiste davon erfasst. Milliarden von Informationen stehen somit für die Routenplanung zur Verfügung. Anhand eines komplizierten Algorithmus spielt Google Maps verschiedene Optionen durch und berechnet die beste Route. Doch auch Algorithmen können sich mal irren und so sollten sich Nutzer nicht blind auf das Navigationssystem verlassen. 

Statt den eigenen Augen zu vertrauen, denken viele: Das Navi wird es schon wissen. Doch Achtung! Kartendienste machen uns orientierungslos. Studien zeigen: Fahrer, die sich auf ihr Navi verlassen, bekommen weniger von ihrer Umgebung mit und lernen die Routen nicht so gut wie Fahrer, die sich selbst orientieren müssen. Auch unser Gehirn wird von der App beeinflusst. So bewiesen Wissenschaftler, dass mit der regelmäßigen Verwendung von Routenplanern die Fantasie und Kreativität abnimmt, den richtigen Weg zu finden.

lkn 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Florian Kleinschmidt

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