Rumänisches Schwesterschiff

"Gorch-Fock-Ersatz": Dreimaster "Mircea" in Wilhelmshaven

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Ankunft in Wilhemshaven: Der rumänische Großsegler "Mircea" passiert die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Foto: Ingo Wagner

Das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" dürfte wohl erst 2018 aus der Werft kommen. Wann genau, ist noch nicht klar. Dank der "Mircea" und Rumänien müssen die Kadetten aber nicht auf die Ausbildung auf einem Großsegler verzichten.

Wilhelmshaven (dpa) - Das Schwesterschiff des deutschen Segelschulschiffs "Gorch Fock" ist am Mittwoch in Wilhelmshaven (Niedersachsen) eingetroffen. Zwei Marine-Schlepper nahmen den 82 Meter langen rumänischen Großsegler "Mircea" vor dem JadeWeserPort in Empfang.

Die "Mircea" springt vorübergehend für die "Gorch Fock" ein, die wegen Instandsetzungsarbeiten im Dock liegt. Am Freitag sollen 55 deutsche Offiziersanwärter an Bord gehen. Gemeinsam mit rumänischen, bulgarischen und chinesischen Kadetten stechen sie am 11. August zur ersten Etappe einer Ausbildungsfahrt nach Lissabon in See.

Unterstützt wird die rumänische Stammbesatzung der "Mircea" von zehn Ausbildern der "Gorch Fock". Beide Segler sind Schwesterschiffe und wurden bei Blohm&Voss in Hamburg gebaut. Die "Gorch Fock" wird derzeit in Bremerhaven für rund 75 Millionen Euro komplett saniert und ist erst 2018 wieder einsatzbereit.

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