Aber ab morgen fallen die Temperaturen

36 Grad: Neuer Hitzerekord des Jahres

Offenbach - Bei bis zu 36 Grad schwitzte Deutschland am heißesten Tag des Jahres. Aber die Hitzwelle geht zu Ende und Abkühlung naht mit Blitz und Donner.

Am Nachmittag meldete der Deutsche Wetterdienst aus Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz 36 Grad, damit wurde der bisherige Jahreshöchstwert von 35,2 Grad aus Sachsen-Anhalt vom Mittwoch überboten. In etlichen Städten kletterte die Temperatur am Freitagnachmittag auf mehr als 35 Grad - so in Frankfurt, Bad Dürkheim, Stuttgart oder Heidelberg.

Der deutsche Hitzerekord war aber nicht in Gefahr. Er liegt bei 40,2 Grad - diese Temperatur registrierte der DWD gleich an drei Tagen: am 27. Juli 1983 in Gärmersdorf bei Amberg in der bayerischen Oberpfalz sowie zweimal im Supersommer 2003: am 9. August in Karlsruhe und am 13. August in Freiburg.

Sooo heiß! Deutschland genießt den Blitz-Sommer

Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
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Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
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Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dapd
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Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
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Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa
Kaum ist der Hitzerekord gebrochen, naht schon der nächste: Deutschland schwitzt. Die Menschen genießen den Hochsommer an Seen, am Meer und in Parks.  © dpa

Am Wochenende gibt es einen Temperatursturz um zehn Grad. Begleitet wird die Wetterumstellung, die Tief „Tinke“ aus Westen bringt, von heftigen Gewittern inklusive Starkregen, Sturmböen und Hagel. „Danach können wir wieder besser schlafen und richtig durchlüften“, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Erst Anfang der Woche werden die Gewitterwolken aus Deutschland abgezogen sein.

Für erholsamen Schlaf war es in der Nacht zum Freitag vielerorts zu warm: An Rhein und Neckar etwa herrschte eine Tropennacht - mit diesem Begriff bezeichnen Meteorologen Nächte, in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad sinkt.

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein.  © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden.  © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen.  © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen.  © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein.  © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten.  © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken.  © dpa
Luftige Kleidung tragen  © dpa
In kühlen Räumen aufhalten  © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden  © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten  © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen  © dpa

Tagsüber überschritten die Temperaturen bei wolkenlosem Himmel rasch die 30-Grad-Marke. 35 Grad registrierte der DWD am frühen Nachmittag in Waghäusel nördlich von Karlsruhe. In Nürnberg und Frankfurt wurden knapp 33 Grad gemessen. Der DWD gab eine Hitzewarnung für den größten Teil Deutschlands heraus - ausgespart waren nur die Küsten.

Am Samstag ist es bei Schauern und Gewittern im Westen nur noch 22 bis 27 Grad warm, im Osten noch einmal bis 32 Grad heiß. Dort kommen die Gewitter erst in der Nacht zum Sonntag an. Tagsüber herrschen am Sonntag überall angenehme 21 bis 25 Grad, im Westen wird der Nachmittag schon freundlich, im Südosten wüten noch Gewitter.

dpa

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