Tierquälerei

Grausame Bedingungen: Tierheim-Leiterin warnt vor skrupelloser Hunde-Mafia

So süße Welpen: Laura Schildmann (links) und Birgit Oberg präsentieren die Kampfhund-Welpen, die gerade vermittelt werden.
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So süße Welpen: Laura Schildmann (links) und Birgit Oberg präsentieren Kampfhund-Welpen, die derzeit vom Tierheim in Soest vermittelt werden.

Ausgesetzte Hunde, skrupellose Welpenhändler, uneinsichtige Menschen. Beim Tierschutz herrscht alles andere als heile Welt. Eine Tierheim-Leiterin meldet sich zu Wort - auch wenn ihr oft die Worte fehlen.

Birgit Oberg ist Tierheim-Leiterin in der NRW-Stadt Soest - und hat schon so einige Grausamkeiten miterlebt. Etwa von Menschen, die unbedingt einen Hundewelpen haben wollen, aber nicht um jeden Preis, sondern möglichst billig, wie das Portal soester-anzeiger.de* berichtet.

Auch wenn die Sprache auf sogenannte „Corona-Tiere“ kommt, ringt die Tierheim-Leiterin um Worte. Denn einige Menschen, die in Corona-Zeiten etwa zu Hunde-Besitzern werden, machen sich keine Gedanken darum, was mit dem Tier passiert, wenn sie selbst wieder täglich ins Büro müssen. Immer wieder setzen auch Menschen todkranke Hunde vor dem Tierheim aus.

Insbesondere warnt Tierheimleiterin Oberg laut soester-anzeiger.de* vor der osteuropäischen Hunde-Mafia, die Hundewelpen aus Osteuropa importiert. Die Händler bieten ein angeblich geimpftes und gechiptes Tier mit allen Papieren zu Preisen von rund 400 Euro an. Oberg warnt: Wer so einen Hund kauft, muss wissen, welch furchtbare Grausamkeiten dahinter stecken. - *soester-anzeiger.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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