Greenpeace: Hubschrauber-Einsatz kaum erfolgversprechend

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Ein japanischer Militär-Helikopter mit einer Ladung Wasser auf dem Weg zum Unglücks-Reaktor in Fukushima.

Hamburg - Die Hubschraubereinsätze über dem havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben nach Ansicht des Greenpeace-Atomexperten Karsten Smid wenig Aussicht auf Erfolg.

Live-Ticker: Die Atom-Katastrophe in Japan

Die Frage sei, “wie viel Wasser, das abgeworfen ist, überhaupt in dem Reaktorbehälter ankommt. Die Situation sieht also sehr mies aus“, sagte Smid im Programm von NDR Info. Japanische Armee-Hubschrauber schütteten am Donnerstag Tonnen von Wasser auf den Reaktor 3, wie der Fernsehsender NHK zeigte.

Zwar versuchten die Techniker vor Ort alles Menschenmögliche, sagte Smid. Es würden immer neue Pläne angekündigt, “aber letztendlich ist das, was sie machen, der Tropfen auf den heißen Stein. Sie haben seit Tagen die Lage nicht in den Griff bekommen.“ Aus Greenpeace-Sicht werde es ganz schwer, “dies noch rumzudrehen, die nukleare Katastrophe noch einzudämmen“.

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Zwar könne es möglicherweise gelingen, eine Nuklearexplosion zu verhindern, “das heißt eine explosionsartige Freisetzung eines großen Teils des radioaktiven Inventars“. Doch auch dann könne es zu einer kontinuierlichen Kernschmelze über Tage und Wochen mit einer radioaktiven Wolke als Folge kommen.

dpa

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