Ermittlungen eingestellt

Grubenunglück in Unterbreizbach: Keiner ist schuld

+
Ein Rettungsfahrzeug am 1. Oktober 2013 vor der Kali-Grube.

Unterbreizbach - Rund 15 Monate nach dem Gasausbruch mit drei Toten in der Kali-Grube im thüringischen Unterbreizbach hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren eingestellt.

Es sei keinem der Verantwortlichen ein strafrechtlich relevantes Verschulden nachzuweisen, erklärte Oberstaatsanwalt Jochen Grundler von der Staatsanwaltschaft Meiningen am Montag. „Insbesondere war es für keinen der Verantwortlichen vorhersehbar, dass es zu einer Gasfreisetzung dieses Ausmaßes und dieser Intensität kommen würde.“

Drei Bergleute im Alter von 24, 50 und 56 Jahren waren am 1. Oktober 2013 in 700 Metern Tiefe erstickt. Die Kali-Förderung in Unterbreizbach läuft nach früheren Angaben der K+S Kali GmbH in Kassel seit Anfang April wieder im vollen Umfang.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
So verzweifelt suchen Eltern im Netz nach ihren Kindern
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger
Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger
Frau kauft diesen Diamantring in Ramschladen - jetzt ist sie reich
Frau kauft diesen Diamantring in Ramschladen - jetzt ist sie reich
Nach jahrelangem Missbrauch: 23-Jährige schneidet Prediger Penis ab
Nach jahrelangem Missbrauch: 23-Jährige schneidet Prediger Penis ab

Kommentare