Gründer der Brustimplantate-Firma PIP festgenommen

Paris - Im Skandal um französische Billig-Brustimplantate hat die Polizei den Gründer und früheren Chef der Firma Poly Implant Prothèse (PIP), Jean-Claude Mas, festgenommen.

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Die Ermittler hätten den Unternehmer am Donnerstagmorgen in der Wohnung seiner Lebensgefährtin festgesetzt und in Polizeigewahrsam genommen, berichteten mehrere französische Rundfunksender übereinstimmend. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP ermittelt die Staatsanwaltschaft Marseille nach einer Anzeige wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

Weltweit sollen 400 000 bis 500 000 Frauen minderwertige Silikonkissen der mittlerweile insolventen Firma erhalten haben. Die Vermarktung, den Vertrieb und die weitere Verwendung der Brustimplantate hatte Frankreich der Firma im April 2010 europaweit untersagt.

Sex-Knigge für Urlauber

Mädchen Po Strand
Strand, Sonne und viel nackte Haut... Doch so prickelnd die Idee auch sein mag, Sex am Strand und sogar Schmusen sind in vielen Urlaubsländern ein absolutes Tabu.   © dpa
Recht Strafe Folgen Sex Sitten Knigge
Deutschland: Freiluft-Sex fällt in Deutschland unter "Erregung öffentlichen Ärgernisses". Die Erregung wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe bestraft. Dagegen gehören Schmusen und "oben ohne" Sonnen zum Strand-Alltag. In anderen Reiseländern sollten Sie sich lieber zurückhalten.   © dpa
Ägypten Strand
Ägypten ist im Hinblick auf Moralvorstellungen und Verhaltensregeln ein vergleichsweise liberales Land. Dennoch, schon knappe Bikinis gelten als unmoralisch. Sex am Strand ist strengstens verboten.  © dpa
Dänemark: Hier darf fast nur die Meerjungfrau die Hüllen fallen lassen, bei Sex unter freiem Himmel drohen Haftstrafen bis zu vier Jahren.  © dpa
Dubai: Schmusen, Umarmen und Streicheln - sind in der Öffentlichkeit illegal, besonders zwischen unverheirateten Partnern.  © dpa
Florida: Schon zu viel nackte Haut ist in Florida verboten. 80 Prozent von Po und Busen müssen bedeckt sein.  © dpa
Griechenland: Kontrollverlust durch zu viel Ouzo sollten Liebespärchen vorbeugen. Geldstrafen für Sex am Strand gibt es keine, dafür zwei Jahre Haft.  © dpa
Italien: Dolce vita kennt seine Grenzen - Sex am Lido kostet 300 Euro Geldstrafe und es drohen bis zu zwei Jahren Haft.    © dpa
Auch das Tragen von Bikinis und Badehosen in Italien auf öffentlichen Plätzen ist untersagt. Bußgeld ab 200 Euro.  © dpa
Japan: Allein das Knutschen auf einer Parkbank erregt im fernen Osten schon die Gemüter. Küssen darf man sich dort erst nach der Verlobung.  © dpa
Kroatien: Geldstrafe von 150 Euro und bis zu 30 Tagen Haft.  © dpa
Malaysia: Das malaysische Strafgesetzbuch ahndet Sex in der Öffentlichkeit mit 20 Jahren Haft und der Prügelstrafe.  © dpa
Österreich: Leidenschaft im Freien kann auch hier teuer werden. 360 Tagessätze und bis zu sechs Monate Haft drohen.  © dpa
Spanien: Hier kostet ein Liebesspiel am Strand bis zu 75.000 Euro...  © dpa
Südafrika: Kunst am Strand von Durban sind kein Hinweis auf liberale Gesetze in Südafrika. Nacktbaden und Sex am Strand sind strafbar.  © dpa
Thailand: Wer in Thailand "oben ohne" sonnt oder nackt badet, erhält ein Einreiseverbot. 500 Euro sind als Strafe für Sex am Strand vorgesehen.  © dpa
Türkei: 200 Euro kostet der Spaß am Strand und bis zu zwei Monate Gefängnis.  © dpa
USA: Hier sollten sich Urlauber ein Vorbild an der Freiheitsstatue nehmen und sich gut verhüllen. Denn, wer beim Sonnen auf sein Oberteil verzichtet, wird sofort eingesperrt.  © dpa
Kanada: Hier droht maximal eine Verwarnung, Geldbußen sind keine festgesetzt. Mehr Reiseinfos zum Thema Sicherheit finden Sie im Internet www. auswaertiges-amt.de   © dpa
Bulgarien: Wer in Bulgarien seiner Leidenschaft nachgibt, droht maximal eine Verwarnung.   © dpa

Die nationale Krankenkasse Cnam hatte bei der Staatsanwaltschaft Marseille Strafanzeige wegen schweren Betrugs gestellt. Ein Zusammenhang zwischen den Silikonkissen und Krebs wird befürchtet, bewiesen ist er aber nicht. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, hatten Frauen dazu aufgerufen, die Implantate entfernen zu lassen.

dpa

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