Wie aus einem Märchen

Bizarrer Fang: Diese Kreatur sieht aus wie nicht von dieser Welt

Mehrere Fischer haben in den Gewässern vor der indonesischen Provinz Maluku einen sensationellen Fund gemacht. Meeresbiologen haben die ungewöhnliche Kreatur schon begutachtet.

  • In der indonesischen Provinz Maluku haben Fischer einen außergewöhnlichen Fund gemacht.
  • Ihnen ging ein ganz weißer, einäugiger Baby-Hai ins Netz.
  • Meeresbiologen haben nun festgestellt: Es handelt sich um einen Zyklopen-Hai mit Albinismus.

Indonesien - Es ist wohl der außergewöhnlichste Fund ihres Lebens: Mehrere Fischer haben vor der Küste der indonesischen Provinz Maluku einen schneeweißen, einäugigen Baby-Hai gefunden. Der Hai sieht aus, als wäre er einer Märchengeschichte entsprungen. Das große Auge erinnert an einen Zyklopen. Tatsächlich handelt es sich um einen ungeborenen Hai-Fötus, der unter Albinismus und Zyklopie leidet. Albinismus führt dazu, dass nur eine geringe Menge an Melanin produziert wird und daher die Haut nur mangelhaft pigmentiert ist. Durch die Zyklopie ist der Gesichtsschädel des ungeborenen Hais fehlgebildet.

Sensation in Indonesien - Außergewöhnliche Meeres-Kreatur lässt Forscher staunen

Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, wurde dieser aus medizinischer Sicht äußerst seltene Fötus in einem ausgewachsenen Albino-Hai gefunden. Dieser verfing sich offenbar in den Netzen indonesischer Fischer, die ihn bereits tot auffanden. Nachdem sich die Fischer daran machten, das Tier auszuweiden, fanden sie drei ungeborene Föten. Darunter den Albino-Hai mit nur einem großen Auge.

Indonesien: Sensationeller Fund - Meereskreatur wie aus einem Märchen

Albinismus tritt bereits sehr selten auf. Die Tatsache, dass einer der Föten aber zusätzlich nur ein einziges, großes Auge besaß, machte den Fund schließlich zu einer Sensation. Das Tier wurde nach dem Fund ortsansässigen Meeresforschern zur Untersuchung übergeben. Diese betrachteten das märchenhafte Wesen von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus. Eine Mutation im Mutterleib hat dazu geführt, dass sich die Augenbahnen nicht in zwei separate Hohlräume aufgeteilt haben. Der Albinismus wurde wohl vom Muttertier vererbt und führte bei dem Fötus zu der gleichen, milchigen Haut.

Die Kombination von Albinismus und Zyklopie tritt extrem selten auf. Nichtsdestotrotz haben Fischer weltweit schon einige Tiere entdeckt, die ähnliche Merkmale wie der Babay-Hai aufwiesen. Vor einigen Jahren zog ein US-amerikanischer Fischer einen Fisch aus dem Wasser, der ebenfalls nur ein großes Auge und eine milchig-weiße Haut hatte. Vor der Küste Mexikos wurde wiederum schon mal ein Ha gefunden, bei dem ebenfalls Albinismus und Zyklopie festgestellt werden konnten. at

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