Am 11. Februar ist es so weit 

Halbschatten-Mondfinsternis: Die Infos rund ums Himmelsspektakel

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Am 16. September 2016 fand eine Halbschatten-Vollmondfinsternis statt.

München - Am 11. Februar sollten Sie unbedingt einen Blick in den Himmel werfen - denn in dieser Nacht findet eines der seltensten Naturereignisse der Welt statt: die Halbschatten-Mondfinsternis.

In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar dürfen sich Astronomie-Fans auf ein außergewöhnliches Naturspektakel freuen: Der Mond tritt in den Halbschatten der Erde ein, wobei sein nördlicher Rand in ein graues, leicht abgedunkeltes Licht getaucht sein wird. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Dinge rund um das Mond-Spektakel.

Halbschatten-Mondfinsternis: Wo ist sie zu sehen?

Die Bedingungen, um die partielle Halbschatten-Mondfinsternisvon der Erde aus zu beobachten, waren selten so optimal wie in diesem Jahr: Beinahe weltweit, genauer gesagt vom äußersten Osten Nordamerikas über ganz Europa und Afrika sowie fast überall in Russland wird die Mondfinsternis in voller Pracht und Länge zu sehen sein - natürlich muss dazu noch das Wetter mitspielen. Für die Nacht zu Samstag ist in München laut wetter.com (Stand Mittwoch, 13 Uhr) heiter bis wolkiges Wetter vorhergesagt, ebenso in Berlin und für Kassel sagen die Meteorologen einen bewölkten Himmel voraus. Klingt nicht sonderlich mondfinsternis-freundlich, aber das Wetter kann sich ja noch ändern.

Halbschatten-Mondfinsternis: Was genau ist sie?

Bei totalen als auch partiellen Mondfinsternissen muss die Erde genau zwischen Mond und Sonne geraten und auf einer Linie mit diesen liegen -  denn nur dann kann der Mond in den Schatten der Erde geraten. Diese Position ist immer nur bei Vollmond der Fall, weshalb jegliche Mondfinsternisse immer nur dann zu sehen sind.

Zur Erinnerung: Bei einer totalen Mondfinsternis wird der Mond nicht mehr von der Sonne bestrahlt, verschwindet vollständig im Kernschatten der Erde - und erstrahlt dabei in einem glutroten Glanz. Der rote Schimmer, der dem Vollmond bei totalen Mondfinsternissen auch den düsteren Beinamen Blutmond verliehen hat, entsteht Informationen des Bayerischen Rundfunks zufolge aufgrund eines Lichtspektrums aus der Erdatmosphäre, das den Mond färbt. 

Wie der Name bereits sagt, fällt bei einer Halbschatten-Mondfinsternis wiederum nur der Halbschatten der Erde auf den Mond. Für Erdenbewohner ist die leichte Verdunkelung der Mondscheibe mit bloßem Auge kaum zu erkennen, weshalb das Ereignis im Vergleich zum Blutmond damit deutlich unspektakulärer ausfällt. 

Trotzdem sollten Sie das Naturereignis in keinem Fall verpassen - allein schon deshalb, weil Halbschattenfinsternisse dem Nachrichtenportal c-muc.de zufolge noch seltener stattfinden als Kernschattenfinsternisse. Tatsächlich durchläuft der Vollmond im 21. Jahrhundert im Schnitt nämlich häufiger die breiteren Schatten der Erde. 

Halbschatten-Mondfinsternis: Wann findet sie statt? 

Ganze vier Stunden und 19 Minuten lang wird der Mond am 11. Februar 2017 durch den Halbschatten der Erde ziehen und mit einem Fernglas gut beobachtbar sein. 

Damit Sie keine Sekunde des Spektakels verpassen, haben intensive Nachforschungen von Astronomen eine Übersicht über alle Daten und Ereignisse der Nacht möglich gemacht. 

Was passiert wann? (Zeiten für München am 10./11. Februar) 

Uhrzeit              Ereignis

23.34 Uhr (10. Februar)        Der Eintritt in den Halbschatten der Erde beginnt

01.33 Uhr  (11. Februar)       exakter Vollmondtermin

01.45 Uhr                             Maximale Halbschatten-Mondfinsternis, Mondscheibe vollständig im Halbschatten der Erde

03.53 Uhr                             Der Mond verlässt den Halbschattenkegel der Erde - Ende der Halbschatten-Mondfinsternis 

Gute Nachrichten für Esoterik-Fans

Als kürzester Monat des Jahres wartet der Februar 2017 sogar mit einer sogenannten Zwillingsfinsternis auf - am 26.02. folgt nämlich schon die zweite Halbschatten-Mondfinsternis. Sie ist nach Informationen des Nachrichtenportal news.de allerdings nur vom Pazifik aus zu beobachten. Für bekennende Esoterik-Fans ist jene anstehende Zwillingsfinsternis übrigens keineswegs ein Symbol für finstere Zeiten - Astrologen zufolge sorgt die seltene Sensation ausschließlich für positive und verheißungsvolle Veränderungen in allen Lebensbereichen. 

sl

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