Rechtsradikale marschieren im Norden auf

"Hygiene-Demos" in Kiel und Hamburg von Nazis unterwandert

Ralf Stegner, der seine Brille gerade absetzt ist vor das Bild eines Demo-Zuges mit Deutscher Reichsflagge montiert.
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Ralf Stegner (SPD) hat die Rechten auf den Corona-Demos im Blick. (24hamburg.de-Montage)

In Norddeutschland, vor allem in Hamburg und Kiel, warnen Politiker der SPD gerade vor Rechtsradikalen. Diese versuchen die "Hygiene-Demos" gegen die Coronavirus-Maßnahmen zu unterwandern.

Es ist eine bunte Mischung aus Personen, die derzeit gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus auf die Straße geht. Menschen mit ernstzunehmenden Sorgen und Problemen, aber auch Verschwörungstheoretiker mit kruden Thesen*. Und eben auch Rechtsradikale.

Vergangenes Wochenende trafen sich rund 1.000 Menschen auf dem Hamburger Rathausmarkt. Mit dabei: NPD-Chef Lennart Schwarzbach. Auch in Kiel ist das Problem bekannt. „Regional ist das zwar sehr unterschiedlich, aber dass Rechtsextreme versuchen auf den Protesten ihr braunes Süppchen zu kochen, ist doch offensichtlich“, sagt Ralf Stegner, SPD-Fraktionschef in Schleswig-Holstein, und poltert los*.

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