Rettungsaktion auf der Alster

Stehpaddler schlitzt sich in Kanal Fuß auf - spektakuläre Unterwasser-Rettung

Die Temperaturen steigen und Menschen zieht es nach draußen, zum Beispiel aufs Wasser zum Stehpaddeln (Symbolbild)
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Die Temperaturen steigen und Menschen zieht es nach draußen, zum Beispiel aufs Wasser zum Stehpaddeln (Symbolbild).

Der Sommer kündigt sich an und Menschen zieht es vermehrt zu Freizeitaktivitäten nach draußen. Ein Mann frönte in Hamburg seinem Hobby Stehpaddeln - bis es brenzlig wurde.

Hamburg - Egal ob in der Hansestadt oder sonst wo: Wenn die Temperaturen steigen und die wärmste Jahreszeit vor der Tür steht, lockt es viele Menschen ins Freie. Das gilt umso mehr nach zähen Monaten der Corona-Pandemie, wo die Bevölkerung lange Zeit dazu angehalten wurde, Outdoor-Aktivitäten zu reduzieren bzw. ganz zu meiden.

SUP-Unfall in Hamburg: Mann bleibt unter Wasser stecken

Auf den Alsterkanälen in und um Hamburg genießen Wassersportler Paddelspaß mit Schlauchboot, Leihboot oder auch die Trensportart Stand-Up-Paddeling (SUP). Bei einem Mann im Nordosten Hamburgs (Bezirk Barmbek) mussten kürzlich jedoch aufgrund von plötzlicher Lebensgefahr Rettungskräfte anrücken.

Das hatte nicht etwa mit schwindender Körperkraft zu tun, vielmehr setzte der Mittdreißiger nach einem Sprung vom SUP-Board ins Wasser die Füße auf den Grund des Osterbekkanals. Dort wartete jedoch eine böse Überraschung: Berichten zufolge schlitzte er sich einen Fuß auf, dazu blieb er unter der Wasseroberfläche in einer Sielöffnung stecken.

Ohnehin ist körperliche Betätigung bei strahlender Sonne aus mehreren Gründen mit Vorsicht zu genießen. Worauf Sie achten sollten, erfahren Sie hier:

Hamburg: Unfall beim Stand-Up-Paddling - Feuerwehr und Taucherin im Einsatz

Nach dem Unfall des 33-Jährigen in Hamburg wurde umgehend der Notruf (112) verständigt, woraufhin die Feuerwehr anrückte und eine Taucherin per Bolzenschneider den Mann aus seiner misslichen Lage befreite. Wie Bild.de ausführt, wurde der Mann daraufhin unter Schmerzmitteln und inklusive metallischem Fremdkörper in ein Krankenhaus gebracht, wo die Trennung von der weiteren Masse vollzogen wurde.

Noch größer ist die Bedrohung in Gewässern für kleine Kinder. In Bayern geschah kürzlich ein Unglück, bei dem ein Zweijähriger sein Leben verlor - am Rande eines Kita-Ausfluges. (PF)

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