TV-Koch bei den Tagesthemen

Tim Mälzer spricht für Millionen: Sonst geben 220.000 Betriebe den Löffel ab

Tim Mälzer richtet in den Tagesthemen eindringliche Worte an die Politik. Vorschläge, wie die fast 2,5 Millionen Jobs in der Gastronomie gerettet werden könnten, hatte er auch.
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Tim Mälzer richtet in den Tagesthemen eindringliche Worte an die Politik. Vorschläge, wie die fast 2,5 Millionen Jobs in der Gastronomie gerettet werden könnten, hatte er auch.

Tim Mälzer ergreift das Wort für Deutschlands Gastronomen. Sein Appell in den Tagesthemen soll Millionen Jobs retten. Wie das gelingen kann und was der Hamburger Fernsehkoch von der Politik erwartet.

Hamburg – Der erste Schritt ist getan. Mit strengen Abstandsregeln und einer maximalen Zahl an Gästen dürfen in vielen Bundesländern Deutschlands erste Restaurants und Cafés wieder öffnen. Dem Coronavirus-Sars-Cov-2* zum Trotz. Auch bald in Hamburg. Doch für die deutschen Gastronomen und deren Zulieferer geht es weiterhin um ihre Existenz. Um rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze. Ein Katasatrophenszenario, das Tim Mälzer* abwenden will. In den Tagesthemen erklärt er, wie das klappen könnte.

Die Mehrwertsteuersenkung auf Speisen müsse auch auf Getränke ausgeweitet werden. „Sonst sind die meisten kleinen Kneipen und viele Landgasthöfen von diesen Hilfen ausgenommen.“ Eine Maßnahme, die auch zeitlich ausgeweitet werden müsse: „Wenn nur temporär, dann für drei Jahre. Denn das sind die Löcher, die hier gerade aufgerissen werden. Das werden wir in einem Jahr nicht wieder aufholen.“ Außerdem fordert Tim Mälzer einen Rettungsfonds, der die tatsächlichen Fehlsummen ausgleicht und eine Minderung der Miete per Gesetz. „Wir wollen kein Geld geschenkt, aber wir wollen eine Basis, um unser Geld wieder selbst erwirtschaften zu können.“ Über Tim Mälzer und seine Coronavirus-Rettungsaktionen berichtet ausführlich 24hamburg.de*.

* 24hamburg.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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