Verfahren existenzgefährdend

Mutter durchlebt direkt nach Geburt unglaubliche Behörden-Odyssee - Staatsbürgerschaft nicht rechtens?

ARCHIV - 06.09.2007, Brandenburg, Frankfurt\Oder: ILLUSTRATION - Ein Stempelkarussell (Stempelhalter) steht neben einem Stapel Akten auf einem Schreibtisch in einer Behörde. (zu dpa: "Entbürokratisierung in NRW")
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Ein kleines Baby wartet in Hamm vergeblich auf seine Geburtsurkunde - seine Eltern durchleben aktuell eine unglaubliche Behörden-Odyssee. Das Amt stellt sich stur. (Symbolbild)

Als eine Frau in Hamm ihren kleinen Sohn Alexander nach einer Kaiserschnittgeburt endlich in den Armen hält, glaubt sie, dass das Schlimmste vorbei ist. Tatsächlich steht die frischgebackene Mutter am Anfang einer Ämter-Odyssee, die bis heute andauert.

Hamm - Eine junge Mutter aus Hamm erlebt aktuell eine Behörden-Odyssee. Erst vor einem Monat hat sie ihren Sohn per Kaiserschnitt zur Welt gebracht, kann sich aber kaum von den Strapazen erholen, geschweige denn die Zeit mit ihrem Baby genießen. Eine Unstimmigkeit mit ihrem Nachnamen ist beim zuständigen Standesamt zu einem Problem geworden, dass die junge Mutter mittlerweile schon als existenzgefährdend ansieht.

Das Problem: Der Nachname der in Tschechien geborenen Frau in ihrem Personalausweis stimmt nicht mit dem in ihrer Geburtsurkunde überein, berichtet wa.de*. Sie sieht sich damit konfrontiert, ihre Identität beweisen zu müssen. Ohne Klärung keine Geburtsurkunde für Sohn Alexander mit dem Nachnamen seiner Eltern. Es beginnt eine absurde Ämter-Odyssee*, auch die tschechische Botschaft und ein Anwalt werden eingeschaltet. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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