Polizei ermittelt

Treibt ein Tierquäler sein Unwesen? Hauskatze kommt mit Brandverletzung nach Hause

In Sorge um Kater „Krümel“: Helmut Joisten und Marlene Petri-Joisten.
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In Sorge um Kater „Krümel“: Helmut Joisten und Marlene Petri-Joisten.

Treibt ein Tierquäler sein Unwesen? Ein Ehepaar ist davon jedenfalls überzeugt - die eigene Katze wurde schon Opfer von den bösen Machenschaften. Die Polizei ermittelt.

Rhynern – Gibt es in Hamm-Rhynern (NRW) einen Katzenhasser? Davon geht jedenfalls das Ehepaar Helmut Joisten und Marlene Petri-Joisten aus. Sie erstatteten Anzeige bei der Polizei, die den Fall als Straftat gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen hat. Hinter dem Verdacht stecken zwei mysteriöse Entdeckungen, die das Ehepaar in den vergangenen Wochen machte. Als das Paar am Dienstagmorgen die Rollläden ihrer Erdgeschosswohnung an der Vöhde öffnete, saß dort wie üblich Kater „Krümel“ auf dem Gartenstuhl. Der Freigänger wartete auf Einlass, nachdem er über Nacht seine Streifzüge durch die Siedlung gemacht hatte. Doch dieses Mal rieben sich die Joistens erschrocken die Augen. „Wie sieht der Krümel denn aus“, dachte sich Marlene.

Dessen Fell war voller Schmutz, vermutlich Erde, die Fellhaare sind zum Teil verklebt und stehen regelrecht vom Körper ab, berichtet wa.de*. „Da muss jemand einen Eimer feuchte Erde über unseren Kater ausgekippt haben“, ist sich Helmut Joisten sicher. Von alleine kann sich das Tier nicht so beschmutzen, auch wenn es unweit des Zuhauses eine Baustelle gibt. „Vielleicht hatte er sich irgendwo im Garten aufgehalten, was dem Eigentümer nicht gefallen hat“, mutmaßt Krümels Herrchen, doch das war nicht der einzige Fall. Einmal kam der Kater mit einer Brandverletzung nach Hause. Das Ehepaar geht von Tierquälerei aus. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks. 

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