Handy und Castingshow

Englische Begriffe made in Germany

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Talkmaster: Gastgeber einer Sendung, wie hier Thomas Gottschalk, heißen im englischssprachigen Fernsehen schlicht „Host“.

New York - Begriffe wie Public Viewing oder Beamer haben ihren festen Platz in der deutschen Sprache. Doch Vorsicht! Viele der Begriffe gibt es im Englischen so gar nicht.

Das Deutsche ist voll von englischen Ausdrücken - doch einige sind gar keine. Vor allem Dank der Werbung gibt es im Deutschen viele Wörter, die englisch klingen, aber kein Englisch sind.

Handy, Basecap und Co: Diese Begriffe gibt es im Englischen gar nicht

Englische Begriffe made in Germany
Basecap: die Mütze heißt im Englischen „Base Ball Hat/Cap“ © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Beamer: ist für Englischsprachige ein „Projector“. In den USA ist „Beamer“ Slang für einen BMW © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Ego-Shooter: In den USA heißt diese Form von Baller-Spielen „First Person Shooter“ © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Show/Talkmaster: die Gastgeber einer Sendung heißen schlicht „Host“ © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Handy: der deutsche Begriff für Mobiltelefon heißt für Amerikaner „geschickt“ © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Box: ist ein „Kasten“, ein „Lautsprecher“ ist es nur im Deutschen © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Oldtimer: bezeichnet im Englischen eher einen alten Mann. © dpa
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Outing: ist manchmal eine „Entlarvung“, meistens aber ein „Ausflug“. © dpa
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Shootingstar: ist nur eine „Sternschnuppe“ - die schnell verglüht. © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Twen: so heißen nur in Deutschland Menschen zwischen 20 und 30. © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Castingshow: nennt man in den USA „Talent Show“. © dpa
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Fitness Studio: nennt man in den USA schlicht „Gym“ (von „Gymnasion“). © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Kicker: Hier kehrt es sich um. Denn in den USA nennt man die Kästen für Tischfußball auch „foosball“ - eingeschleppt aus dem Deutschen. © dpa
Englische Begriffe made in Germany
Public Viewing: ist eine Leichenfeier mit offenem Sarg. © dpa

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