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Harald Schmidt bekommt 272 Euro Rente: „Die kassier ich auch knallhart“

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Von: Yasina Hipp

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Entertainer Harald Schmidt
Harald Schmidt besteht auf seine „Mini-Rente“ von 272 Euro. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Gerald Matzka

Altersvorsorge ist ein wichtiges Thema und beschäftigt auch Prominente wie Harald Schmidt. Der deutsche Entertainer spricht über seine Rente.

Köln - Harald Schmidt wird in wenigen Tagen, am 18. August, 65 Jahre alt. Sein Ehrentag bringt den Entertainer und Kabarettisten offenbar dazu, über seine finanzielle Zukunft nachzudenken. Der Deutschen Presse-Agentur verriet er nun, wie hoch seine Rente ist.

Schmidt hat die meiste Zeit seines Lebens als Freiberufler gearbeitet. Aufgewachsen im baden-württembergischen Nürtingen, studierte er von 1978 bis 1981 Schauspiel in Stuttgart, arbeitete danach in diesem Beruf für Theater und Fernsehen und wechselte später in die Moderation. Trotz dieser Tätigkeiten aller Art, habe Harald Schmidt auch „15 Jahre voll eingezahlt“, was ihn immerhin zu seiner „Mini-Rente“ von 272 Euro berechtige.

Harald Schmidt besteht auf seine Rente

Schmidt arbeitete als Kirchenorganist in der katholischen Gemeinde seiner Heimatstadt, bis zu seinem Zivildienst in einem katholischen Pfarrbüro. Danach legte er dann den Grundstein für seine Karriere, die ihren Höhepunkt von 1995 an fand. Damals war der 64-Jährige Late-Night-Moderator der „Harald Schmidt Show“ auf Sat.1. Später konnte er an diese erfolgreiche Zeiten nicht mehr anknüpfen.

Heute kann das bekannte Fernsehgesicht auf seine ereignisreichen Lebensjahre zurückblicken, die gleichzeitig auch die Zeit war, in der er für seine Rente einbezahlt hat. Über die ihm zustehenden 272 Euro sagt Schmidt: „Die kassier ich auch knallhart, ich hab ja einbezahlt, das steht mir zu.“

Harald Schmidt sieht seine Rente nicht als Almosen

Wenn sich manch einer wundert, warum eine solch bekannte und erfolgreiche Person wie Harald Schmidt auf diese „Mini-Rente“ besteht, liefert der Entertainer selbst die Erklärung: „Das ist ja kein Almosen, das ist ein Deal, den ich mit dem Staat gemacht habe. Her damit!“

Bei Ottonormalverbrauchern sieht die Lage manchmal sehr viel ernster aus. Menschen, die ihr gesamtes Leben in die Rentenkasse eingezahlt haben, können angesichts der hohen Preise aktuell durchaus in Geldnot kommen. So auch zwei Rentnerinnen aus München, die beim Einkauf manchmal sogar auf Tomaten verzichten müssen.

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