Sie ist nicht die einzige

Nackte schüttelt nicht nur ihre Haare: Bilder aus Wacken

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Diese Dame schüttelte oben ohne hemmungslos Haare und Brüste.
Wacken 2015
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Eine Schlammschlacht!
Wacken 2015
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Das Wetter meint es heuer nicht gut mit den Wacken-Besuchern.
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Tut der Stimmung natürlich keinen Abbruch.
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Nacktes Armbrustschießen ist kostenlos.
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Dem kamen ein paar Wacken-Besucher gerne nach.
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Ein Kampf? Alles nur Spaß!
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Bloß keine weißen Klamotten.

Wacken - Schlamm und Gitarren dominieren immer noch das Festival: Am Donnerstag und Freitag ging es rund in Wacken. Und die Besucher hatten Spaß. So schüttelte eine Nackte vor der Bühne nicht nur ihre Haare. Wir zeigen die Bilder.

Dudelsäcke, Kettensägen und lautstarke Bässe dröhnen über die Schlammlandschaft von Wacken. Stagediving: Mit schmutzigen Schuhen liegt der Sänger der norwegischen Band Kvelertak über der Menschenmenge, hinter ihm ist die Fahne seiner Nation über den Fans ausgebreitet. Tausende Metal-Fans haben sich am Vormittag durch knietiefen Matsch von den überschwemmten Zeltplätzen zu den Hauptbühnen durchgekämpft. Denn am zweiten Tag des 26. Wacken Open Air (W:O:A) steht wieder die Musik im Mittelpunkt - und zwei unerwartete Premieren.

Besonders die älteren deutschen Fans freuten sich auf diesem Tag: Die Kultband Running Wild hatte sich mit ihrem ersten Auftritt seit sechs Jahren angekündigt. Drei Männer sitzen mit ausgestreckten Beinen auf einem der wenigen trockenen Plätze auf dem ganzen Festivalgelände vor einem Imbissstand. Auf Rindenmulch haben sie ihre Gummistiefel ausgezogen und genießen die Sonnenstrahlen. „Wir müssen heute bis zum Schluss in der Nacht durchhalten. Running Wild mochte ich schon, als ich jung war“, sagt der 51-jährige Michael aus Hannover. Am Abend wollen sie sich auf der Partystage noch die Band Oomph! anhören. Dort sollen einige Lieder ihres neuen Albums „XXV“ präsentiert werden, das an genau diesem Tag veröffentlicht wird.

Fans trocknen ihre T-Shirts auf den Zelten, ein Mann putzt seine schlammbedeckten Schuhe mit einem Lappen. „Man kann es ja mal versuchen“, sagt er. Nur ein paar Meter weiter stampfen die Festivalbesucher durch den zähen Morast und sinken mit jedem Schritt tiefer ein. Die Schwedin Anna wird von ihren drei Freundinnen aus dem Matsch gezogen. Ihr linker Gummistiefel bleibt jedoch im Boden stecken. Rund eine Stunde brauchen die Frauen, um von ihrem Zeltplatz zu der Bühne zu kommen. „Die Bands sind alle Anstrengungen wert“, sagt eine von ihnen.

Mehrere Nackte unterwegs - auch bei "Blood Babes"

Von Textilien hielten nicht alle was - macht ja eh keinen Spaß, bekleidet zu sein, wenn die Klamotten verschlammt sind. So schüttelte eine Dame vor der Bühne ihre verschlammten Brüste. Andere nutzten das Angebot einer Bude: Armbrustschießen ist dort nackt kostenlos. Die Bilder sehen Sie oben in unserer Fotostrecke.

Und auch auf der Bühne wurde blank gezogen: Etwas abseits von den Hauptbühnen bieten das Duo der „Blood Babes“ eine skurrile Alternative zu den Musikshows. Dreimal pro Festivaltag erschrecken die beiden Stripperinnen zu Death-Metal-Klängen ihre Gäste mit der Kettensäge, bearbeiten sie mit einer Gerte und überschütten sie mit Kunstblut. Rund 100 Männer und Frauen beobachten das Geschehen. Am Ende ist ein Ehrengast aus dem Publikum kopfüber mit roter Farbe beschmiert. „Das Blut und das ganze - das ist schon ein bisschen geil. Das passt zu Wacken“, sagte Blood Babe Madlen, die in Leipzig eigentlich als Sekretärin arbeitet.

Zu den Klängen der brasilianischen Band Sepultura tanzen zwei junge Männer in einer metergroßen Pfützen. Dreck spritzt herum, die beiden landen mitten im Wasser und lachen laut. „Der Regen ist weg - jetzt machen wir das beste daraus“, ruft der Mann einer Menschentraube zu.

dpa/lsl

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