Satire-Aktion

Heike Makatsch entschuldigt sich für #allesdichtmachen: „Ich bereue das zutiefst“

Heike Makatsch in #allesdichtmachenvideo
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Heike Makatsch Video #allesdichtmachen

Mehrere Promis haben sich gegen die Corona-Maßnahmen der Politik in satirischen Videos geäußert. Heike Makatsch bereut ihre Teilnahme.

München - Seit Donnerstagabend machte die Satire-Aktion #allesdichtmachen Schlagzeilen. 53 Schauspieler machen sich in ironischen YouTube-Videos über die Coronamaßnahmen lustig. Angeblich, um mit satirischen Mitteln auf politische Missstände aufmerksam zu machen. Auch Schauspielerin Heike Makatsch beteiligte sich mit einem Clip an der Aktion.

In den Medien und in den sozialen Netzwerken stößt #allesdichtmachen auf massive Kritik. Schauspielkollegen wie Collien Ulmen-Fernandes und Elias M‘Barek distanzieren sich von der Aktion. Viele Twitter-Nutzer werfen den beteiligten Schauspielern vor, Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker zu unterstützen.

Die ersten Promis entschuldigen sich nun nach ihrer Teilnahme an #allesdichtmachen. Bei Twitter prägte Nutzer fandorinmusic dafür einen passenden Begriff, kündigte „die größte Zurückruderregatta der Welt“ an. Auch Heike Makatsch zeigte sich reumütig. Auf ihrem Instagram-Account schreibt Makatsch: „Ich distanziere mich klar und eindeutig von rechtem Gedankengut und rechten Ideologien. Schon immer. Ohne Frage. Ich erkenne die Gefahr, die von der CoronaPandemie ausgeht und will niemals das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen schmälern und sie womöglich dadurch verletzen. Sollte das geschehen sein, so bitte ich um Verzeihung. Ich habe durch Kunst und Satire den Weg gewählt, die Veränderungen unserer Gesellschaft aufzuzeigen und Raum zu schaffen, für einen kritischen Diskurs. Ich finde es wichtig, unsere nicht mehr wieder zu erkennende Welt auf irgend eine Art zu spiegeln oder zu kommentieren. Wenn ich damit rechten Demagogen in die Hände gespielt habe, so bereue ich das zutiefst.“

Makatsch wird ihre Entschuldigung auf Twitter nicht abgekauft

Auf Twitter erntet sie für ihre Entschuldigung Spott.

Ein Twitter-User schreibt dazu: „Der Konjunktiv ist der größte Feind der geheuchelten Entschuldigung.“ Es folgen Hashtags wie: #allesschlichtmachen und #allenichtganzdicht.

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