Großes Missverständnis

Horror-Fahrt: Vater will mit Taxi zu Sohn - 200 Kilometer später schreitet die Polizei ein

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Ein Taxifahrer aus Heilbronn hatte da etwas komplett falsch verstanden (Symbolbilld)

Ein Mann ist nachts in ein Taxi gestiegen. In den folgenden Stunden erlebte er eine Fahrt, die er so schnell nicht vergessen wird. Am Ende musste sogar die Polizei einschreiten.

In Deutschland werden pro Tag durchschnittlich rund 1,3 Mio. Fahrten mit dem Taxi durchgeführt. Insgesamt werden mehr als 93.000 Fahrzeuge im Taxi- und Mietwagenbereich eingesetzt (Stand: 2016). Kein Wunder, dass es da auch die eine oder andere kuriose Fahrt gibt. Aber das, was ein Fahrgast nun in Heilbronn erlebte, ist dennoch ungewöhnlich.

Missverständnis mit fatalen Folgen

Der 82-jährige Mann stieg nachts in ein Taxi ein, um von Heilbronn (Baden-Württemberg) nach Pfungstadt (Hessen) zu gelangen, wie echo24.de* berichtet. Normalerweise ist das eine Strecke von rund 115 Kilometern.

Weil der Taxifahrer seinen Fahrgast allerdings nicht richtig verstand oder der sich der nicht deutlich genug ausdrückte, landete der 82-Jährige in Funkstatt, einem Teilort von Schrozberg bei Schwäbisch Hall. Pfungstadt und Funkstatt liegen allerdings rund 200 Kilometer auseinander.

Am Ende musste die Polizei geholt werden

Da sich der Fahrgast den Fehler nicht erklären konnte und sich die Taxikosten mittlerweile auf 300 Euro beliefen, wurde die Polizei verständigt. Erst danach konnte das Missverständnis aufgeklärt und der Sohn des 82-Jährigen verständigt werden.

Dieser organisierte die Abholung seines Vaters vom Polizeirevier. Gegen 5.00 Uhr konnte der ältere Mann nach Hause fahren. Es ist noch nicht klar, wer die entstandenen Taxikosten übernimmt.

Zwei junge Männer haben während einer Taxifahrt in ein Bordell in München den Taxifahrer (61) wüst und rassistisch beleidigt, wie tz.de* berichtet. Am Ziel angekommen schlugen und traten sie auf den 61-Jährigen ein.

*echo24.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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