Helge wartete 21 Stunden auf sein Ipad

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Die Schlange geht vom Rathausplatz bis zum Rindermarkt.

München - Heute ist das Wunderding auch in Deutschland im Laden: das iPad. Allein in München standen beim Apple-Store hunderte Menschen Schlange. Der iPad-Fan Helge wartete bereits seit 21 Stunden.

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Das kann die Wunderflunder

In Campingstühlen und mit Kaffee in Thermost-Kannen warteten die Apple-Fans vor dem größten Apple-Store in Deutschland auf das neue Technik-Wunder. Doch einer übertraf sie alle: Helge, der wohl größte Apple-Fan aus München, baute einen Tag vor dem Verkaufsstart um 11 Uhr seine Zelte vor dem Apple-Geschäft auf, um der erste zu sein, der das Ipad in einem deutschen Geschäft in den Händen hält. Bereits um sechs Uhr ging die Schlange vom Geschäft am Rathausplatz in der Rosenstraße bis zum Rindermarkt.

Auch in anderen Geschäften war der Ansturm riesig. Vor den Apple Stores in Hamburg und Frankfurt am Main hatten sich bereits vor der Öffnung um 8.00 Uhr teilweise über hundert Meter lange Schlangen gebildet. Viele der Wartenden hatten schon in der Nacht vor den Shops Stellung bezogen, um einen iPad zu ergattern.

Apple-Faszination "iPad"

Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone und der zahlreichen Anwendungen für das Apple-Handy anknüpfen. © AP
“Wir nennen es iPad“, sagte Konzernchef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco. © AP
Das iPad wird in den USA ab 499 Dollar angeboten. Die teuerste Variante mit UMTS-Modem und 64 Gigabyte Hauptspeicher soll 829 Dollar kosten. © AP
 Die ersten Geräte mit drahtlosem Internet (WiFi) sollen in zwei Monaten verfügbar sein, die UMTS-Variante soll in 90 Tagen auf den Markt kommen. © AP
Für das iPad erweitert Apple seinen Onlineladen iTunes um eine Buchabteilung “iBooks“, in der Titel der Großverlage Penguin, HarperCollins, Simon & Schuster, Macmillan sowie Hachette angeboten werden. Apple tritt damit gegen E-Book-Anbieter wie Amazon (“Kindle“) oder Sony an. © AP
Wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen (“Apps“) bestückt werden. © AP
Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. © AP
Das iPad wird wie das iPhone mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. © AP
Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben. © AP
Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets “iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. © AP
Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils zehn Dollar im iTunes-Store verkauft. Alle iPad-Modelle werden mit einer drahtlosen Internet-Verbindung (WiFi) angeboten, einige Modelle auch mit einem Mobilfunkmodem (UMTS). © AP
Wie beim iPhone werden die UMTS-Modelle des iPad zusammen mit dem Provider AT&T vertrieben. © dpa
Im Gegensatz zum iPhone sperren Apple und AT&T aber andere Provider nicht aus, sondern bieten das Gerät ohne “Netlock“ an. © dpa
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
Ipad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap
iPad
Die neue Apple-Sensation iPad © ap

Der Hersteller Apple setzt hohe Erwartungen in den neuen Computer: Ein Apple-Sprecher sprach von einem großen Kundeninteresse. In den USA war das Gerät bereits Anfang April in den Verkauf gegangen. Apple setzte dort in vier Wochen eine Million iPads ab, am ersten Verkaufstag allein 300.000.

In Campingstühlen und mit Kaffee in Thermost-Kannen warten die Apple-Fans vor dem größten Apple-Store in Deutschland auf das neue Ipad.

Die Nachfrage war so groß, dass Apple wegen Lieferschwierigkeiten den Verkaufsstart außerhalb der USA verschieben musste. Neben Deutschland bringt das US-Unternehmen nun am Freitag das iPad auch in Australien, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, der Schweiz und Spanien in die Geschäfte. Das iPad bietet Internet, Video, Musik, Spiele und E-Books in der Geräteform eines kleinen Tablet-Computers. Statt Tastatur und Maus gibt es einen berührungsempfindlichen Bildschirm.

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