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GLS-Bote hinterlässt unverschämte Nachricht: „Bitte suchen Sie danach“

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Von: Victoria Krumbeck

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GLS lieferte ein Paket an seinen Kunden. Der Bote forderte den Empfänger auf, nach seinem Paket zu suchen. Auf Facebook ärgerte sich der Kunde.
GLS bat einen Kunden auf dem Paketschein nach seiner Sendung zu suchen. © Screenshot Facebook

Kunden sind von ihren Paket-Boten ja schon einiges gewohnt. Doch was sich ein GLS-Zusteller erlaubte, ist neu.

München - Wie in vielen Berufen sind auch Paket-Boten unterbesetzt. Sie stehen unter enormen Zeitdruck und sind hohen Leistungsanforderungen ausgesetzt. Pakete werden oft an kuriosen Stellen versteckt, wie etwa in einer Mülltonne. Ein DPD-Zusteller packte sogar ein Paket aus, damit die Sendung in den Briefkasten passt. Doch nun macht ein GLS-Bote dem wohl frechsten Paket-Boten ever Konkurrenz. Auf Facebook postete ein Kunde seinen Paketschein, auf dem ihm der Zusteller den Aufenthaltsort seines Pakets beschreibt.

GLS-Bote fordert Kunden auf, nach seinem Paket zu suchen

Auf dem Paketschein notierte der GLS-Bote Folgendes: „Ihr Paket ist bei einem Nachbarn. Bitte suchen Sie danach.“ Weitere Informationen sind nicht vorhanden. Den Kunden verärgerte die Nachricht. Er postete ein Bild der Nachricht auf Facebook und kommentierte den Post mit „GLS Germany euer Ernst?“

Der Kundensupport von GLS meldete sich in den Kommentaren. „Wir helfen Dir da gerne weiter. Bitte sende uns dazu die betreffende Paketnummer sowie Lieferadresse via PN (Messenger/Chat). Danke.“ Meistens antworten die Zustellunternehmen mit solchen standardisierten Nachrichten. Wie die Geschichte ausging, blieb offen. Für den Kunden ist zu hoffen, dass dieser nicht in einem großen Mehrfamilienhaus wohnt. Ansonsten könnte sich die Suche in die Länge ziehen.

Dreist, dreister, Paket-Boten - Video zeigt, was sie sich alles erlauben

Über DHL ärgerte sich ein Kunde besonders stark. Dieser wartete auf sein Induktionskochfeld. Doch als es endlich ankam, war der Herd hinüber. Obwohl auf dem Paket ausdrücklich zur Vorsicht ermahnt wurde, ignorierten das wohl die Zusteller. Ein anderer Kunde bekam „leider“ ein Paket. Denn ursprünglich gab er das Paket selber auf, um es zur Weihnachtszeit nach Spanien zu verschicken. Die Sendung verirrte sich in Portugal und landete schließlich nach fast zwei Monaten wieder beim Absender. (vk)

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