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Hermes-Paket in „Toner Blau“ gelegt: Wo die Sendung wirklich platziert wurde

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Von: Vinzent Fischer

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Ein Hermes-Kunde ist von einer Zustellung irritiert. Der Zettel des Paketboten sorgt für Fragezeichen. Wo wurde die Sendung abgelegt?

Hamburg - Der Online-Handel ist heutzutage längst etabliert. Die Paketzusteller stehen bei den vielen Sendungen und Retouren unter Druck, insbesondere vor den Feiertagen. Neben dem Platzhirsch DHL liefern auch andere Anbieter wie etwa Hermes unsere Pakete aus. Nicht immer läuft dabei alles glatt. Nachdem ein Hermes-Kunde zuletzt ein stark beschädigtes Produkt in Empfang nehmen musste, kam es jetzt bei einer weiteren Zustellung zu Problemen.

Hermes
Sitz:Hamburg
Mitarbeiterzahl:15.500
Umsatz:3,20 Milliarden Euro

Hermes: Kunde irritiert - Was bedeutet „Toner Blau“?

Daheim angekommen, fand ein Facebook-Nutzer den obligatorischen Schein bei Abwesenheit vor. Das Kuriose daran: Nach eigener Aussage war seine Frau zu Hause, es habe niemand geklingelt. Zudem habe er in seinem Carport genau für diesen Zweck eine Box bereitgestellt, in der die Paketboten die Lieferungen deponieren sollen. Doch wo fand der Kunde das Paket mit „teuren Schuhen“ letzten Endes vor? Auf dem Schein heißt es dazu lediglich kryptisch: „Toner Blau“.

Ein Hermes-Kunde fand sein Paket in „Toner Blau“ wieder - doch was ist damit gemeint?
Ein Hermes-Kunde fand sein Paket in „Toner Blau“ wieder - doch was ist damit gemeint? © Screenshot/Facebook/Oliver Zimmer

Es ist nicht der erste Hermes-Zettel, der bei einem Kunden für Irritationen sorgt. Gemeint ist in diesem Fall die blaue Tonne, in der hierzulande das Altpapier weggeworfen wird. Der Paketbote hatte die Tonne als Ablageort auserkoren, vermutlich, weil es dort trocken und nicht schmutzig ist. Der Kunde war allerdings von der Vorgehensweise irritiert und teilte das Erlebte bei Facebook.

Facebook-User kritisieren Hermes-Kunden - „Einfach nur beschämend“

Dort hat der Post für geteilte Reaktionen gesorgt. Während einige dem Betroffenen in dessen Kritik amüsiert zustimmten, setzte es auch harsche Kritik. „Ich finde ja, dass es vieles bei Hermes und Co. zu beanstanden gibt, aber dieser Beitrag hier und vor allem die Kommentare dazu sind reine Hetze und einfach nur beschämend“, so eine Nutzerin. Eine andere wirft dem Kunden gar Faulheit vor. Hermes biete schließlich die Möglichkeit, die Sendungen in Paketshops abgeben zu lassen. „Selber mal für eine Woche den Job machen und mal sehen ob ihr dann noch so feierlich hinter einen Hermes-Zusteller draufhaut“, wettert die Userin.

Doch nicht nur bei Hermes gibt es immer wieder Probleme mit der Paketzustellung, auch Konkurrent DHL hat bereits einige Kunden verärgert. So teilte eine Facebook-Nutzerin erst kürzlich ein Bild von ihrem ramponierten Paket - obwohl sie dafür extra einen Ablageort angeben hatte. (vfi)

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