„Korrekt verhalten“

Vogelsbergkreis spricht von „massiver Hetzkampagne“ und verteidigt positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler

Der Vogelsbergkreis hat einen positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler verteidigt. Er war massiv kritisiert worden.
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Der Vogelsbergkreis hat einen positiv auf das Coronavirus getesteten Schüler verteidigt. Er war massiv kritisiert worden.

Nachdem ein Schüler einer Schule in Alsfeld im Vogelsbergkreis positiv auf das Coronavirus getestet worden ist und daraufhin am Freitag zwei Klassen vorsorglich zu Hause geblieben sind, sind in sozialen Netzwerken „massive Hetzkampagnen gegen die Betroffenen“ gestartet worden.

Alsfeld - „Massive Hetzkampagne“ nach Corona-Fall: Der Vogelsbergkreis hat einen Schüler eine Schule in Alsfeld verteidigt.* Der Vogelsberger Gesundheitsdezernent Dr. Jens Mischak und Gesundheitsamtsleiter Dr. Henrik Reygers verurteilen jetzt die „massive Hetzkampagne“. „Der Schüler des Alsfelder Max-Eyth-Schule, der sich mit dem Corona-Virus infiziert hat, und seine Familie haben sich korrekt verhalten.“

Der junge Mann war zwar ein Reiserückkehrer – allerdings kam er nicht aus einem Risikogebiet. Zudem zeigte er keinerlei Symptome. „Trotzdem ließ er sich testen. Der junge Mann handelte damit sehr verantwortungsvoll“, betont Dr. Henrik Reygers und mahnte zusammen mit Mischak zu Zurückhaltung und Besonnenheit. *Fuldaerzeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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