Er legte Wert auf "Führerkuchen"

Wie war Hitler privat? Dienstmädchen berichtet

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Adolf Hitler.

Salzburg - Die historische Figur Adolf Hitler (†1945) ist gut erforscht – doch wie war der Diktator privat? Einen Einblick darin kann Elisabeth Kalhammer geben.

Die 89-Jährige Österreicherin war ab 1943 eines der Dienstmädchen Hitlers auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden.

Hitler habe mit einer eigenen Köchin strenge Diät gehalten. Zu trinken habe es für ihn nur lauwarmes Wasser gegeben, erzählte Kalhammer den Salzburger Nachrichten. Doch in der Nacht verstieß der Führer oft gegen seinen Speiseplan. Er schlich in die Küche, dort musste ein „Führerkuchen“ für ihn bereit stehen: Ein Blechkuchen mit akkurat angeordneten Apfelstücken, Nüssen und Rosinen. Außerdem schlief der Diktator gerne lange: „Vor zwei Uhr am Nachmittag stand Hitler selten auf“, sagte Kalhammer.

Im Haushalt Hitler galt ansonsten ein strenges Regiment. Schon bei kleinen Verfehlungen habe es für die 22 Dienstmädchen Strafen wie Ausgangssperren gegeben. Kalhammer musste nie mit Hitler sprechen und ist ganz froh drum: „Den musste ich nicht haben.“

Hitlers Partnerin Eva Braun hat Kalhammer in guter Erinnerung behalten: Die sei eine ganz „Liebe“ gewesen und habe sich um die Mädchen gekümmert.

tz

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