Debatte um künftige Nutzung

Hitlers Geburtshaus steht leer: Österreich prüft Enteignung

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Das Geburtshaus von Adolf Hitler in der Salzburger Vorstadt in Braunau am Inn. Um dessen künftige Nutzung ist eine Debatte entbrannt.

Braunau am Inn - Österreich prüft die Möglichkeit, das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau am Inn zwangsweise zum Staatseigentum zu machen. Das haus steht seit Jahren leer, doch die Besitzerin lehnte ein Kaufangebot ab.

Da die Besitzerin nicht auf ein Kaufangebot eingegangen sei, werde eine Enteignung des seit gut drei Jahren leerstehenden Gebäudes in Erwägung gezogen, hieß es dazu im Innenministerium in Wien. Man wolle damit auch verhindern, dass es zur Pilgerstätte für Neonazis werde.

Vor dem Hitler-Haus steht der Gedenkstein aus dem ehemaligen KZ-Mauthausen. 

Das Ministerium ist seit 1972 Hauptmieter. Bis 2011 befand sich in dem Haus eine Behindertenwerkstatt. Um es weiterhin nutzen zu können, wären umfangreiche Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Ein Leerstand auf Dauer sei nicht erwünscht, sagte ein Ministeriumssprecher. Ob eine Enteignung möglich ist, sollen drei von der Regierung bestellte Gutachter klären.

dpa

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