Waldbrände wüten in Europa

Höllen-Hitze zieht gen Westen: Den nächsten Urlaubsländern drohen nun Temperaturen jenseits der 40 Grad

Drei Feuerwehrmänner löschen bei den Waldbränden in Griechenland
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Griechische Feuerwehrmänner versuchen Brand zu löschen

Weiterhin hält die Hitzewelle einige Länder fest in ihrem Griff. Sie sorgt für große Probleme im Südosten Europas. Nun könnten die Temperaturen auch anderswo weiter ansteigen

München - Während das Wetter in Deutschland für starken Regen und Überflutungen sorgte in den letzten Tagen und Wochen, zeichnete es die Länder im Südosten Europas mit einem ganz anderen Problem. Durch die hohen Temperaturen brachen vielerorts Feuer aus und bis dato kämpfen die Menschen auf dem Balkan, Griechenland und der Türkei nicht nur gegen Waldbrände, sondern auch mit Dehydration und hitzebedingten Kreislaufproblemen.

Gerade Griechenland und die Türkei sind schwer getroffen und durch die ganzen Feuer wurde die Bevölkerung Athens aufgerufen, in den Häusern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten, um der Rauchentwicklung nicht ausgesetzt zu sein. Verursacht wird dieses Wetter unter anderem durch einen heißen Wind aus dem Süden, der Schirokko genannt wird. Dieser trägt die Sahara-Hitze mit sich über das Mittelmeer und trifft dann auf die betroffenen Länder.

Hitze-Rekorde möglich. Wetter wird auch anderswo extremer

Gerade zum Ferienbeginn in Bayern, wenn viele Urlauber gen Süden aufbrechen, hört man aus den beliebten Urlaubszielen negative Nachrichten. Jetzt scheint es aber so, als ob die Hitzewelle ihren Weg weiter durch Europa antreten würde. Das heiße Wetter könnte sich nun gen Westen ausbreiten und Spanien und Portugal treffen. Auch hier wären dann Temperaturen von über 48 Grad möglich, was den 1977 in Athen gemessenen Rekord brechen würde. Spanien und Portugal hatten schon in den vergangenen Wochen bereits mit großer Hitze und Bränden nahe Barcelonas zu kämpfen und auch der Süden Italiens blieb bisher nicht verschont.

Gluthitze im Süden. Fluten im Norden

Ob die Hitze auch weiter in den Norden vordringt und damit auch Deutschland erreichen könnte ist noch unklar. So wird zunächst erwartet, dass kühle Winde aus dem Norden für die von Hitze heimgesuchten Länder zumindest eine kurze Verschnaufpause bringen könnten. Der Süden Deutschlands hat zumindest für das kommende Wochenende zunächst wieder Regenfälle und Gewitter zu erwarten, wie der Wetterdienst „Kachelmannwetter“ auf seiner Twitterseite teilte. Der ersehnte Sommer lässt also wohl noch etwas auf sich warten.

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