Hoch "Heike" beschert kaltes Winterende

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Auch wenn mancherorts die Blumen schon hervorkommen, wird sich der Winter doch noch gebührlich bei uns verabschieden.

Offenbach - Für die Meteorologen geht der Winter am Montag (28. Februar) zu Ende, aber gefühlt wird er noch ein Weilchen bleiben, auch wenn die Vögel schon singen und erste Blumen blühen.

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An den Minusgraden im Osten ändert sich vorerst nichts, dafür ist es dort sonnig. Mehr Wolken gibt es im Rest der Republik, wo es nicht ganz so kalt, aber unfreundlich und nass ist. Aber insgesamt könnte das Frühjahr vielleicht doch für den kalten Winter entschädigen - nach der Jahreszeitprognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach wird es eher warm als kalt.

Zumindest der Auftakt des meteorologischen Frühlings, der die Monate März bis Mai umfasst, fällt allerdings eher winterlich aus. Eine wirkliche Trendwende sei nicht zu erkennen, sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold am Freitag. Hoch “Heike“ liege seit Tagen über Russland und blockiere immer wieder die aus Westen heranziehenden Fronten.

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Bis etwa zur Elbe kommen die Wolken mit Nieselregen bei leichten Plusgraden voran, östlich davon bleibt es sonnig und frostig. “Nachts gibt es auch zweistellige Minusgrade“, sagte Paetzold. Unbeirrt von den Temperaturen zeigen sich überall Frühlingsboten: Schneeglöckchen blühen in vielen Gärten, Narzissen schieben ihre Blätter aus dem Boden. Über Hessen wurden die ersten Kraniche auf dem Weg in die Brutgebiete im Norden gesehen, Amselmännchen sichern sich mit Gesang schon mal die Brutreviere. Hoffnung auf Sonnenschein und Wärme macht der Jahreszeitentrend des DWD: Danach ist es viel wahrscheinlicher, dass März, April und Mai insgesamt eher warm ausfallen als kalt.

Bei 55 Prozent liege die Wahrscheinlichkeit für “warm“, nur bei 20 Prozent für “kalt“, heißt es in der Langzeitprognose, die allerdings nichts über die Niederschläge oder die Zahl der Sonnenstunden aussagt. Der zu Ende gehende Winter war in Deutschland der dritte zu kalte Winter in Folge. Nach Berechnungen der Meteorologen lag die Temperatur der Monate Dezember bis Februar ein knappes Grad unter dem langjährigen Mittel. Dafür ist allein der schneereiche und bitterkalte Dezember verantwortlich, Januar und Februar waren zu mild.

dpa

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