Hochwassergefahr steigt wegen Regen

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Rheinufer bei der Rheininsel Nonnenwerth bei Königswinter im Siebengebirge.

Offenbach - Keine Entspannung in den Hochwassergebieten: Neuer, ergiebiger Regen zieht nach Deutschland. Dazu ist es überall mild, eine Rückkehr des Winters ist bis in die kommende Woche nicht in Sicht.

Zunächst zieht Tief “Christian“ am Mittwoch von Westen heran, das aber nur wenig Regen bringt. Danach folgt jedoch Tief “Dieter“ mit viel milder und vor allem feuchter Atlantikluft. Der Regenschwerpunkt liege in den kommenden Tagen im Westen, Süden und in der Mitte, nach Nordosten hin werde deutlich weniger Regen fallen, sagte Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag.

Bis zum Samstagabend könnten in einem breiten Streifen von den west- südwestdeutschen Mittelgebirgen bis zum Bayerischen Wald und nach Südostbayern bis zu 80 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen. “Das ist per se schon eine Menge Holz und der aktuellen Hochwassersituation sicherlich nicht zuträglich“, sagte Hoffmann. Hinzu komme, dass in den Mittelgebirgen immer noch so viel Schnee liege, dass Tauwasser die Hochwasserlage verschärfen könne.

dpa

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