Streuner Billy grausam gestorben

Hotelangestellte werfen Hund in Müllpresse

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Nach dem grausamen Tod von Pudel Billy wurde auf change.org eine Petition für schärfere Tierschutzgesetze ins Leben gerufen.

Nikosia - Ein entsetzlicher Fall von Tierquälerei sorgt auf Zypern für einen Proteststurm. Hotelmitarbeiter sollen einen streunenden Hund bei lebendigem Leib in eine Müllpresse geworfen haben.

Im Anastasia Beach Hotels auf Zypern hat ein grausamer Vorfall einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Zwei Angestellte sollen einen Streunerhund vor einigen Wochen bei lebendigem Leib in die Müllpresse geworfen haben. Wie der britische Telegraph online berichtet, versammeln sich seit Bekanntwerden der entsetzlichen Vorwürfe, Hunderte aufgebrachte Auswanderer und britische Touristen vor dem Hotel in Protaras und rufen zu dessen Boykott auf.

Streuner Billy in Müllpresse statt Tierheim

Der sieben Monate alte Streuner namens Billy soll am Pool des Vier-Sterne-Hauses gesichtet worden und für Beschwerden unter den Hotelgästen gesorgt haben. Einer Mitteilung der Betreiber-Gruppe Tsokkos zufolge, bekamen zwei Mitarbeiter daraufhin die Anweisung, den Pudel in ein örtliches Tierheim zu bringen. Bedauerlicherweise hätten diese stattdessen eine verwerfliche und inakzeptable Tat begangen, heißt es in der Stellungnahme weiter. Demonstranten werfen dem Hotelbetreiber dagegen vor, sie hätten die beiden Mitarbeiter zu der schrecklichen Aktion veranlasst und fordern zu einem internationalen Boykott auf. Auf vielen Reiseportalen hagelt es negative Bewertungen und Kommentare für das Hotel.

Online-Petition gegen Tierquälerei

Auf change.org wurde außerdem eine Online-Petition unter dem Schlagwort "Billy's Law" gestartet. Mehr als 36.000 Unterstützer haben dort bereits für ein Ende der Tierquälerei auf Zypern unterschrieben. 

Britische Touristen haben den schwer verletzten aber noch lebenden Hund später im Müllcontainer gefunden. Der Pudel überlebte laut dem Bericht noch eine Woche bevor er infolge seiner schweren Verletzungen starb.

Auch Zyperns Präsident, Nicos Anastasiades, nahm Stellung und bezeichnete den Vorfall als "Schande für die Gesellschaft und unser Land", wie er vom Telegraph zitiert wird. Die beiden Mitarbeiter sollen inzwischen suspendiert und von der Polizei verhört worden sein.

vh

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