Hühnerküken müssen Uhu-Mama verlassen

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Das 14 Jahre alte Uhu-Weibchen "Floh" mit ihren vier Hühnerküken.

Saarburg - Liebevoll hat das Uhu-Weibchen Floh vier Hühnerküken ausgebrütet und als Nachwuchs aufgenommen. Bald müssen die Kleinen ihre Ziehmutter aber verlassen.

“Die Küken werden zu groß und haben nicht mehr genug Platz in der Volière“, sagte der Leiter des Greifvogelparks Saarburg, Wolfgang Klotzbücher, am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

Die befruchteten Hühnereier waren der Uhu-Dame untergeschoben worden, da sie bislang noch keinen eigenen Nachwuchs bekommen hat. Denn der Vogel wurde von Klotzbücher aufgezogen und erkennt einen einen männlichen Uhu deshalb nicht als Artgenossen. So legt Floh zwar jedes Jahr Eier und brütet, doch schlüpfen nie Junge.

Ein weiterer Grund für die Trennung von den Küken: Die 14-jährige Floh fresse seit einigen Tagen nicht mehr. “Sie will die Küken ständig mit Fleisch füttern, das diese aber als Körnerfresser nicht essen“, sagte der Falkner. Dabei vergesse das Uhu-Weibchen wohl, selbst Nahrung zu sich zu nehmen. Der 47-Jährige füttert den Vogel daher momentan mit der Hand.

Die schrägsten Tiere der Welt

Opossum
Das schielende Opossum (Didelphis) Heidi im Zoo Leipzig. Das Tier hat einen Sehfehler. © dapd
Zu viel Winterspeck? Ein Katta im Hamburger Tierpark macht den Test. © ap
Dieser chinesischen Schopfhund ist 2007 zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden. Er wird nur bis zu 33 Zentimeter groß und ist in dieser Variante haarlos. © AP
Huch? Ist ein Storch nicht eigentlich weiß? In Briesen (Brandenburg) wurde dieser blaue Storch gesichtet. © dpa
Mit seiner großen gurkenförmigen Nase gehört der Nasenaffe nicht zu den gängigen Naturschönheiten. Er lebt nur auf der indonesischen Insel Borneo, immer nah am Wasser und in Mangrovenwäldern. © dpa
Diese Königskrabbe kann bis zu 15 Kilogramm schwer werden und erreicht eine Spannweite von bis zu zwei Metern. Sie ist auch als "Kamtschatka Riesenkrabbe" bekannt. Sie stammt aus dem nördlichen Pazifik vor Japan und Alaska. © AP
Diese japanische Riesenkrabbe spielt mit einem Mini-WM-Ball. Sie ist die größte lebende Krebsart. Ihre Spannweite beträgt knapp vier Meter. © dpa
Zwei Sphinx-Katzen. Sie sind eine kanadische Katzenart. Auf den ersten Blick ist die Sphinx-Katze haarlos, doch bei näherer Betrachtung ist ein zarter Flaum zu erkennen. Sie ist sehr intelligent und ihre Haut bräunt im Sommer ebenso wie die des Menschen. © AP
Die Sphinx-Katzen Hale-Bopp (links) und Beanie Baby ruhen sich bei einer Tiershow aus. © AP
Es gibt den reinrassige chinesische Schopfhund auch in der Variante „Powder Puff“ mit ganz feinem Fell. Auch dieses Exemplar wurde ebenfalls beim World's Ugliest Dog Contest in Petaluma, Kalifornien, 2007 gesehen. © AP
Dieser chinesische Schopfhund besitzt nur ein Auge und drei Pfoten. Der arme Kerl gewann 2008 den Titel des hässlichsten Hundes der Welt. Chinesische Schopfhunde gelten als verspielt, aufgeweckt und gefühlvoll. © AP
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Floh hatte die Hühnereier 21 Tage lang ausgebrütet. Als der Nachwuchs vor rund drei Wochen schlüpfte, nahm sie ihn wie ihren eigenen an - und zieht vier Küken auf. “Anfangs hatten wir befürchtet, Floh könnte die Küken fressen“, sagte Klotzbücher. Doch diese Angst habe er nicht mehr. “Sie ist eine richtig gute Mutter.“

Im nächsten Jahr will er Floh wieder befruchtete Hühnereier unterschieben. “Sie ist besser als jede Brutmaschine. Und alle haben etwas davon“, sagte er. “Wir machen den Uhu glücklich und haben jemanden, der die Hühnerküken großzieht.“

dpa

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