Neue Studie

Hund: Das passiert mit ihrem Kopf, wenn Sie Ihren Vierbeiner mit ins Büro nehmen

Sind Hunde im Büro purer Stress oder eine wahre Bereicherung für Mitarbeiter und deren Gesundheit? Eine Studie beweist Erstaunliches.

  • Hunde sind gut für die Büroatmosphäre, so eine Studie
  • Der Cortisolspiegel kann durch Hunde sinken
  • Hunden stärken nicht nur das Immunsystem, sondern machen auch glücklicher

Der WauWau-Effekt - So könnte man wohl den Effekt beschreiben, den Hunde im Büroalltag haben. Diverse Studien haben herausgefunden, dass der geliebte Vierbeiner einen positiven Einfluss hat, nicht nur auf die Produktivität von Angestellten, sondern auch auf deren Gesundheit, wie extratipp.com* berichtet. Lesen Sie mehr zum Thema bei extratipp.com*Hund pariert nicht - Video zeigt, was Polizist dann Grausames mit dem Tier macht.

Hund: Der beste Freund des Menschen ist auch ein guter Kollege im Büroalltag

Immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen leiden an chronischen Erkrankungen, psychischem Stress bis hin zum Burnout. Schon 2012 fanden Forscher der Virginia Commenwealth University in einer Studie heraus, dassMenschen weniger stressanfällig und widerstandsfähiger sind, wenn Tiere, insbesondere Hunde in der Nähe sind. Es gibt jedoch fünf Dinge, die Sie mit einem fremden Hund niemals machen sollen, wie extratipp.com* berichtet. 

Marie-José Enders, Forscherin der Open University in den Niederlanden studiert Tier-Mensch-Beziehungen, wie businessinsider.de berichtet. Das Ergebnis der Forscherin ist eindeutig: Nachgewiesen durch Speichelproben von diversen Probanden, konnte sie bestätigen, dass die geliebten Vierbeiner nicht nur den Stress senken, sondern auch die Produktivität aller Mitarbeiter steigern können. Nicht nur, dass Hunde nachweislich den Cortisolspiegel (Stresshormon) senken können, sie regen auch die Oxytocin Produktion und Dopamin Produktion an. Die Oxytocin Produktion steigert das persönliche Wohlbefinden und entspannt, wohingegen eine erhöhte Dopamin Produktion vermehrt Glückshormone ausschüttet. Die bloße Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz, wirkt sich also nicht nur positiv auf die menschliche Gesundheit aus, sondern auch auf das Glücksempfinden von Herrchen und Frauchen. 

Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Hunde wirken sich nicht nur positiv auf die Gesundheit der Angestellten aus, sondern auch auf die Atmosphäre und das Miteinander im Büro. Menschen, die einen Hund haben, werden von ihrem Umfeld als viel freundlicher wahrgenommen, man kann sie leichter kennenlernen - sie sind ein echter Eisbrecher und können die Beziehungen unter Kollegen stärken oder auch den ersten Eindruck im Kundegespräch. Lesen Sie auch bei extratipp.comHund: Frau bricht Herz als sie auf Video sieht, was Mitbewohnerin mit Tier macht.

Große Unternehmen haben bereits die Wirkung von solchen Bürohunden erkannt. Bei Amazon, Google und Xing ist es bereits an der Tagesordnung, seinen Hund mit in die Firma zu nehmen. Und auch auf LinkedIn werden bereits bei offenen Stellenanzeigen mit angegeben, dass Bürohund erlaubt sind. 

Hunde: Bundesverband Bürohund e.V unterstützen Vierbeiner im Büroalltag

Auch die Interessengemeinschaft Bundesverband Bürohund e.V hat die positive Wirkung von Hunden auf Unternehmen und Angestellten erfasst. Bereits seit 2014 will dieser Bundesverband dem Anstieg von psychischen Erkrankungen im durch die Einführung von Bürohunden entgegenwirken. Eine kleine Streicheleinheit neben dem Schreibtisch oder ein kurzer, erfrischender Spaziergang in der Mittagspause - mit Hunden fühlt man sich einfach glücklicher und entspannter. 

Mithilfe einer Umfrage fand der Bundesverband Bürohund e.V großartiges heraus. Rund 1300 Mitarbeiter wurden befragt - die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 90 Prozent aller Befragten stellten eine absolute Verbesserung des Arbeitsklimas fest, sobald ein Hund mit am Platze wahr. Und rund 49 Prozent aller Mitarbeiter ohne einen Bürohund würden sogar auf eine Gehaltserhöhung verzichten, wenn der Chef ihnen stattdessen einen Bürohund erlauben würde. 

Mithilfe von Schulungen und Infomaterial will der Bundesverband Bürohund e.V Unternehmen auf die Einführung von Hunden im Büroalltag aufmerksam machen. Ein besonderer Anreiz neben der Verbesserung der Gesundheit sei auch eine Verbesserung des Umsatzes. Denn glückliche, weniger kranke Mitarbeiter sind fleißiger und loyaler gegenüber ihrem Unternehmen und können ihr Unternehmen an die Spitze treiben. 

Hund: Aktion „Kollege Hund“ - ein Testtag für den Hund im Büroalltag

Auch der deutsche Tierschutzverbund wurde auf die positive Auswirkung von Hunden im Büroalltag aufmerksam und rief mit der Unterstützung der Futtermarke Pedigree die Aktion „Kollege Hund“ ins Leben. An einem Schnuppertag sollen Unternehmen es ihren Mitarbeitern erlauben, ihren Hund (Zahlen und Statistiken zu Hunden in Deutschland) mit ins Büro zu bringen, um nicht nur zu testen, welche Auswirkung der süße Vierbeiner hat, sondern auch, ob er sich in diesem Umfeld wohlfühlen würde.

Im Anschluss erhalten alle teilnehmenden Firmen eine Urkunde, die sie als tierfreundlich auszeichnet. Mit dieser Aktion will der deutsche Tierschutzverbund zeigen, dass der Büroalltag mit Hunden vereinbar ist und die Berührungsängste bei Kollegen und Vorgesetzten minimieren

Hund: So sieht die Rechtsgrundlage beim Bürohund aus

Schon der Bundesverband Bürohund e.V weist darauf hin, dass das Mitbringen eines Hundes in das Büro vertraglich geklärt werden muss. Im Vorfeld muss selbstverständlich festgestellt werden, ob im näheren Umfeld bei Vorgesetzten oder Kollegen eine Allergie gegen Hundehaare oder stärke Ängste vorliegen. In Deutschland gibt es immer wieder tödliche Vorfälle mit Hunden - hier eine Übersicht von extratipp.com*.

Grundsätzlich gilt, dass Hunde im Büro erstmal verboten sind. Nur eine ausdrückliche Genehmigung vom Vorgesetzten kann das Verbot revidieren. Übrigens: Manche Hunderassen sind nicht nur im Büro verboten, sondern stehen allgemein in Deutschland unter strenger Beobachtung. Alle Infos zu gefährlichen Rassen, gibt es auf extratipp.com*.  Sobald der Vorgesetzte einem Mitarbeiter das Mitbringen des Hundes erlaubt hat, greift der Gleichbehandlungsgrundsatz. Demnach dürfen weitere Mitarbeiter mit ihren Hunden nicht ausgeschlossen werden, außer es liegen plausible Gründe vor wie beispielsweise die Aggressivität eines Hundes oder seine Größe. Freddy, der größte Hund der Welt mit 230 Zentimetern, wenn er auf den Hinterbeinen steht, dürfte wohl eher in die Kategorie „Stressfafktor“ am Arbeitsplatz fallen. 

Verstößt ein Mitarbeiter gegen das Hundeverbot, kann dies ein Grund für Abmahnungen oder gar eine Kündigung sein. Bei Servicehunden sieht die Rechtsgrundlage natürlich ganz anders aus. 

Der einjährige Loki will den Familienwelpen aus dem brennenden Haus retten - sowohl Tier als auch Kind sterben in dem Flammen-Inferno, wie extratipp.com* berichtet. 

Ein Hund wird Opfer eines Beziehungsstreits in Fürstenzell bei Passau, als ein Mann ihn aus dem Fenster im dritten Stock warf, wie extratipp.com* berichtet. 

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa/ Uwe Anspach (Fotomontage)

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