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Gern gesehen oder No-Go: Soll man Hund und Katze im Bett schlafen lassen?

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Von: Raffaela Maas

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Ein Thema mit viel Diskussionsstoff, an dem sich die Geister scheiden: Darf der Hund oder die Katze nachts bei Herrchen und Frauchen im Bett schlafen?

München – Ein neues Haustier zieht ein und schon stellt sich für die Besitzer die Frage: Darf das Tier bei mir im Bett schlafen? Denn am liebsten hätte man den süßen Familienzuwachs rund um die Uhr bei sich. Eine amerikanische Studie gibt Antworten auf die Frage, die nicht selten für Diskussionen sorgt.

Hund oder Katze im Bett? Haustiere genießen Nähe mit Besitzern

Viele Hunde wären am liebsten zu jeder Zeit und an jedem Ort mit Herrchen und Frauchen zusammen. So etwas wie Privatsphäre kennen sie nicht und verstehen deshalb auch nicht, weshalb die Menschen alleine auf Toilette gehen oder alleine im Bett schlafen möchten. Diese Grenze müssen die Menschen selbst setzen.

Ähnlich sieht es bei Katzen aus, die zwar tagsüber gerne als Einzelgänger unterwegs sind, nachts jedoch die Nähe zu ihren Besitzern vorziehen. Eine TNS Infratest-Studie hat ergeben, dass fast 50 Prozent der Katzen regelmäßig mit ins Bett dürfen. Bei Hunden ist die Zahl etwas geringer, aber immerhin knapp ein Drittel darf nachts an Frauchens oder Herrchens Seite liegen - vorausgesetzt es handelt sich dabei um den eigenen Hund.

Hund oder Katze im Bett? Sicherheit und Geborgenheit dank Haustieren

Eine Studie der Mayo-Schlafklinik in Scottsdale, Arizona ergab, dass die meisten Menschen besser schlafen, wenn sie ihr Bett mit dem geliebten Haustier teilen. Nur 20 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Haustier sie beim Schlafen störe, etwa doppelt so viele Befragte empfanden den geteilten Schlafplatz mit ihren Haustieren als positiv. Auch, dass es ihnen beim Einschlafen helfe und ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermittle, erzählten die Befragten.

Haustiere im Bett fördern Gesundheit

Da Haustiere eine beruhigende Wirkung auf ihre Besitzer haben, senken sie den Stresslevel, was sich wiederum positiv auf die Herzgesundheit auswirkt. Bei Besitzern ohne allergische oder asthmatische Krankheiten können die im Bett schlafenden Haustiere förderlich für die Gesundheit sein. Die Voraussetzung ist, dass die Vierbeiner frei von Flöhen und Zecken sind und regelmäßig eine Wurmkur verpasst bekommen, erklärt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund.

Trotz all den guten Gründen, weshalb Hund und Katze gerne bei Herrchen und Frauchen im Bett schlafen dürfen, gibt es auch einiges, was man beachten muss, bevor man sich dazu entscheidet, sein Bett mit den geliebten Vierbeinern zu teilen. (rrm)

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